Die Wucherfrage: Protokoll der Verhandlungen der deutschen evang.-luth. Gemeinde U.A.C. zu St. Louis, Mo., über diese Frage, nebst einigen Auszügen aus den Schriften von Theologen vor und nach der Reformation und anderen dieselbe bereffenden Documenten

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Druck von Aug. Wiebusch u. Sohn, 1869 - Interest - 114 pages
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Page 83 - Mitknechte solches sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten vor ihren Herrn alles, was sich begeben hatte. Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm : Du Schalksknecht, alle diese Schuld habe ich dir erlassen, dieweil du mich batest. Solltest du denn dich nicht auch erbarmen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmet habe...
Page 51 - Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Page 53 - Denn wir hören, daß etliche unter «euch wandeln unordentlich und arbeiten nichts, sondern treiben »Vorwitz...
Page 16 - Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Uebel; sondern so dir Jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar. Und so Jemand mit dir rechten will und deinen Rock nehmen, dem laß auch den Mantel.
Page 113 - Daran haben wir erkannt die Liebe, daß Er sein Leben für uns gelassen hat, und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen. Wenn aber Jemand dieser Welt Güter hat und stehet seinen Bruder darben und schließt sein Herz vor ihm zu, wie bleibt die Liebe Gottes bei ihm?
Page 113 - Und wenn ihr leihet, von denen ihr hoffet zu nehmen, was Danks habt ihr davon? denn die Sünder leihen den Sündern auch, auf daß sie gleiches wieder nehmen.
Page 15 - Habt ihr nicht gelesen, daß, der im Anfang den Menschen gemacht hat, der machte, daß ein Mann und Weib sein sollte; ° und sprach: Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen, und an seinem Weibe hangen, und werden die zwei ein Fleisch sein. ° So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.
Page 103 - Herr, wer wird wohnen in deiner Hütte? wer wird bleiben auf deinem heiligen Berge? Wer ohne Wandel einher gehet und recht tut, und redet die Wahrheit von Herzen.
Page 63 - Finanzen, daß sie sagen: ,Ich mag meine Ware so teuer geben, wie ich kann/ Das halten sie für ein Recht, da ist dem Geiz der Raum gemacht und der Hölle lür und Fenster alle aufgetan, Was ist das anders gesagt denn so viel: Ich frage nichts nach meinem Nächsten!
Page 30 - Der Sabbath ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbaths willen; so ist des Menschen Sohn ein Herr auch des Sabbaths.

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