Die "Zwei-Fronten-Stellung" des Generalunternehmers im Lichte der Verjährungsproblematik

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Lexxion Verlag, Jan 1, 2007 - Law - 184 pages
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Gegenstand der Arbeit ist die Stellung des Generalunternehmers, der als Bindeglied in der Vertragskette zwischen den zwei Fronten des Bauherrn und der Nachunternehmer steht. Haupt und Nachunternehmervertrage stehen faktisch und wirtschaftlich im Zusammenhang, denn die Nachunternehmervertrage dienen der Erfullung des Hauptvertrages. Trotz dieser inneren Verzahnung sind die Vertrage rechtlich vollig selbstandig. Diese gegenseitige Unabhangigkeit birgt fur den Generalunternehmer das Risiko, nicht aufeinander abgestimmte Vertrage zu haben. Praktische Probleme ergeben sich hieraus insbesondere im Hinblick auf die unterschiedlichen Gewahrleistungsfristen der Nachunternehmer gegenuber dem Generalunternehmer einerseits und des Generalunternehmers gegenuber dem Bauherrn andererseits. Der Generalunternehmer ist in der Gefahr, wegen einer mangelhaften Nachunternehmerleistung vom Bauherrn in Anspruch genommen zu werden, ohne selbst Regressanspruche gegen den verantwortlichen Nachunternehmer geltend machen zu konnen, weil diese bereits verjahrt sind. Die Arbeit untersucht, ob die Moglichkeit besteht, durch eine entsprechende Vertragsgestaltung einen Gleichlauf der Verjahrungsfristen zu erreichen.
 

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