Die neue Umverteilung: Soziale Ungleichheit in Deutschland

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C.H.Beck, Feb 28, 2013 - Fiction - 192 pages
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Schwindelerregende Managergehälter am einen Ende der sozialen Stufenleiter – wachsende Kinderarmut und Hartz-IV-Tristesse am anderen. Die Schere öffnet sich, soviel ist klar. Hans-Ulrich Wehler, einer der renommiertesten deutschen Sozialhistoriker, wollte es etwas genauer wissen: Wer kommt hierzulande nach oben, wer bleibt in der Regel stecken? Wie viel Vermögen haben wie viele? Wer wird gut versorgt, wenn er krank wird, wer ist schlecht dran? Wer heiratet wen? Wer wohnt wie? Verschärft sich die soziale Ungleichheit im Alter? Wie steht es um die Bildungschancen und die Rolle von Geschlecht, Herkunft, Religion, um das Verhältnis von West und Ost? Die Diagnose ist ernüchternd und nicht selten bedrückend: Bei allen eindrucksvollen Leistungen der deutschen Wirtschaft und aller unbestrittenen Wohlstandssteigerung der vergangenen Jahrzehnte ist die Bundesrepublik ein Land der «exzessiven Hierarchisierung» geblieben, in dem der Fahrstuhl nur für wenige nach oben führt, aber für immer mehr nach unten.
 

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Contents

Einleitung
Die Soziale Ungleichheit
Die internationale Debatte über die neue Einkommensungleichheit
Die deutsche Einkommensungleichheit
Die deutsche Vermögensungleichheit
Die Ungleichheit in der deutschen Wirtschaftselite
Die Ungleichheit auf den deutschen Heiratsmärkten
Die Soziale Ungleichheit der Alten
Die Ungleichheit der Wohnbedingungen
Die ethnischkulturelle Ungleichheit
Die Ungleichheit der Konfessionen
Die Ungleichheit in der Alltagswelt
Die Ungleichheit zwischen West und
Nachwort
Dank
Anmerkungen

Die Ungleichheit der Bildungschancen
Die Ungleichheit der Geschlechter
Die Ungleichheit bei Gesundheit und Krankheit

Common terms and phrases

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About the author (2013)

Hans-Ulrich Wehler, geb. 1931, war bis zu seiner Emeritierung Professor für Allgemeine Geschichte an der Universität Bielefeld.

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