Die pelagische thierwelt in grösseren meerestiefen und ihre beziehungen zu der oberflächenfauna

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T. Fischer, 1887 - Marine animals - 66 pages
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Popular passages

Page 46 - I am disposed to believe, therefore, that in the Mediterranean Basin the existence of Animal life in any abundance at a depth greater than 200 fathoms will be found quite exceptional ; and that, without pronouncing its depths to be absolutely azoic, we may safely assert them to present a most striking contrast, in respect of Animal life, to those marine Paradises* which we continually met with in the Eastern and Northern Atlantic at depths between 500 and 1200 fathoms.
Page 44 - ... CHUN fasst die allgemeinen Resultate seiner wichtigen bathypelagischen Untersuchungen in folgenden vier Sätzen zusammen : „1) Die untersuchten Theile des Mittelmeeres zeigen sowohl an der Oberfläche wie in allen Tiefen bis zu 1400 Meter ein reiches pelagisches Thierleben. 2) Pelagische Thiere, welche während des Winters und Frühjahrs an der Oberfläche erscheinen, suchen mit Beginn des Sommers die Tiefe auf. 3) In grösseren Tiefen kommen pelagische Thiere vor , die bisher an der Oberfläche...
Page 24 - Beichthum an solchen Alciopiden (und Tomopteriden) in allen Tiefen von 100 m an ist geradezu überraschend, und es gewährt einen fesselnden Anblick, wenn die prächtigen durchsichtigen Würmer oft zu Dutzenden lebhaft schlängelnd in den Gefässen sich durch das Gewimmel der sonstigen Formen drängen
Page 52 - ... gewissermaassen nur eine Avantgarde des Gros repräsentirt, die bald verstärkt, bald verringert, gelegentlich völlig in geschützte Regionen sich zurückzieht. — Die Thatsachen sprechen deutlich dafür, dass vor Allem der Wechsel der Temperatur die periodischen Wanderungen pelagischer Thiere in verticaler Richtung bedingt. Nur wenige pelagische Thiergruppen vermögen die hohe Temperatur des Oberflächenwassers während des Sommers zu ertragen; die meisten entziehen sich der Einwirkung derselben...
Page 25 - Ihre Massenhaftigkeit und Formenfülle in grösseren Tiefen ist geradezu erstaunlich ; Larvenformen festsitzender oder auf dem Grunde lebender Arten mischen sich mit den Jugendformen und geschlechtsreifen Stadien eupelagischer Arten bunt durch einander. Manche Arten, die bisher als Raritäten galten, sind häufig in der Tiefe vertreten.
Page 50 - des Eindrucks nicht erwehren, dass bei der Massenhaftigkeit des Thierlebens in der Tiefe die Oberflächen-Fauna gewissermaassen nur eine Avantgarde des Gros repräsentirt, die bald verstärkt, bald verringert, gelegentlich völlig in geschützte Regionen sich zurückzieht. — Die Thatsachen sprechen deutlich dafür, dass vor Allem der Wechsel der Temperatur die periodischen Wanderungen pelagischer Thiere in verticaler Richtung bedingt. Nur wenige pelagische Thiergruppen vermögen die hohe Temperatur...
Page 57 - Flügel und beginnt erst zu wirken, wenn der Apparat in die Höhe gezogen wird. Ein feines, an dem Propeller befestigtes Schraubengewinde greift durch eine Schraubenmutter in den durchbohrten Rand der Dose ein und steckt etwa einen halben Centimeter tief in dem seitlichen Falz des Deckels.
Page 17 - ... ungleiche Vertheilung räthselhaft (9, p. 60). CHUN hat neuerdings gezeigt, dass die Sagitten-Schaaren nicht nur die Meeres-Oberfläche bevölkern, sondern auch „gemeinsam mit den Radiolarien, Tomopteriden , Diphyiden und Crustaceen die häufigsten und constantesten Bewohner der grösseren Tiefen bilden. In zahllosen Mengen gerathen sie sowohl in das offene, wie in das Schliessnetz, von 100 Meter an bis zu 1300 Meter
Page 5 - ... der Nähe der Hülse g angelaugt ist. Darauf legt man auf die Hülse die beiden Ringe x und dreht den Stab, bis er auf den Boden der kleinen Hülse g augelangt ist. Das Netz ist nun geschlossen, da lediglich die Drähte ß wirken, und wird geschlossen in die gewünschte Tiefe versenkt. Zieht mau die Leine, welche den eisernen Rahmen trägt, an, so stellen sich Rahmen und Netz schräg, während gleichzeitig der Propeller in Aktion tritt. Nach einigen Minuten tritt das Ende des Stabes st' aus der...
Page 1 - Sache, dass einstweilen noch das systematische und anatomische Interesse bei Erforschung der Tiefseeformen im Vordergrund stehen und dass eine Reihe von biologischen Fragen der Aufklärung in späterer Zeit harren.

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