Die richtige Ernährung für Fitness-Sportler, Leistungssportler und Bodybuilder

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GRIN Verlag, Nov 4, 2011 - Health & Fitness - 56 pages
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Primäres Ziel der Sporternährung ist es daher, den erhöhten Bedarf an Nährstoffen zu decken sowie Mangelerscheinungen und Leistungseinbrüche zu verhindern. Demzufolge bildet eine sportgerechte Ernährungsweise die Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit und den Erfolg beim Fitness- und Krafttraining. Diese gesicherte Erkenntnis aus der Sport- und Ernährungswissenschaft belegen erfolgreiche Spitzenathleten nachdrücklich mit ihren Leistungen. So hat beispielsweise Mark Warnecke Anfang 2005 mit Hilfe einer gezielten Zufuhr von Aminosäuren (Eiweißbausteinen) bei den Schwimmweltmeisterschaften 2005 in Montreal Gold über 50 Meter Brust errungen. Dennoch unterschätzen häufig Leistungs- und ambitionierte Freizeitsportler in der Trainingspraxis die Bedeutung des Faktors Ernährung als Grundvoraussetzung für eine optimale Leistungsfähigkeit des Körpers. Auf der anderen Seite gibt es eine ständig zunehmende Anzahl an Übergewichtigen in Deutschland. Diese „Volksverfettung“ ist nicht nur die Folge einer Fehl- und Überernährung über eine wenig sättigende, kalorienreiche Kost. Eine wesentliche Ursache für übermäßiges Körpergewicht ist in der wachsenden Bewegungsarmut der Bevölkerung zu sehen. Legten die Menschen früher jeden Tag etwa 20 km zu Fuß zurück, beträgt die gelaufene Wegstrecke heutzutage nur noch weniger als 900 Meter. Unbestritten kann man nur dann abnehmen, wenn die Energiezufuhr geringer als der Energieverbrauch ist. Da in modernen Industriegesellschaften jedoch nennenswerte körperliche Bewegung, in Beruf wie Freizeit, nur in Ausnahmefällen stattfindet, ist eine Gewichtsreduzierung allein über Kalorienrestriktion wenig erfolgsversprechend, wie die magere Quote von 5 Prozent Diät-Essern mit dauerhafter Gewichtsabnahme verdeutlicht [41]. Der Organismus schützt sich in solchen Hungerperioden, indem der Stoffwechsel im Energiespar-Modus läuft, der die Gewichtsabnahme erheblich erschwert. Nach der Reduktions-Diät tritt der gefürchtete Jojo-Effekt ein: Rasche Gewichtszunahme, meist über das Anfangsgewicht hinaus. Vielmehr stellt ein durch sportliche Aktivitäten gesteigerter Energieverbrauch die Lösung der Übergewichtsproblematik dar: Epidemiologische Studien haben wiederholt belegt, dass ein sportbedingter Kalororienmehrverbrauch von 2000 kcal pro Woche – beispielsweise durch dreimal wöchentlich lockeres Joggen von etwa einer Stunde Dauer – der entscheidene Ansatz zur Gewichtsstabilisierung ist [36].

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About the author (2011)

Sven-David Müller ist Diätassistent und Diabetesberater DDG. Er hat angewandte Ernährungsmedizin studiert und ist Master of Science in Applied Nutrtional Medicine (angewandte Ernährungsmedizin). Die Progress Universität hat ihm einen Ehrendoktortitel (Doktor honoris causa - Dr. h.c.) verlieren. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuz und der Ehrenmedaille für Wissenschaft und Kunst der Albert Schweitzer Gesellschaft. Aus seiner Feder stammen mehr als 170 Buchtitel (13 Sprachen).

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