Die tektonik der Hellenen: Ionika, Korinthiaka und der hellenische Tempel

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Page 146 - ixo^iv,/? in welcher die Dinge aller Städte vereinigt zu schauen seien die Zeus mit seinem Lichte bescheine, und wer da wolle das alles aufzählen was das Römische Volk in seinen Sitz übersiedelt habe, dem reiche kaum die Zahl der Stunden eines Jahres geschweige denn die eines Tages dazu hin lw).
Page 321 - Theophrast 4) die Flamme der Fakkel mit welcher jeder Myste in den Eleusinischen Weihen vor den Altar der Gottheiten trat, als ein Wahrzeichen der gewonnenen Reinheit seines Sinnes und von der ewigen Lichtfiamme der Athena Polias zu Athen wurde angenommen daß sie als Denkzeichen der unbefiekkt erhaltenen Reinheit der n 41 Göttin, in Hinsicht auf die abgewiesenen Liebesbewerbungen des HephästoS gestiftet sei 5). Man sieht aus diesen Ueberlieferungen wenigstens wie der Begriff der Rein...
Page 289 - Verarbeitung dennoch beständig mit Oel eingerieben werden um ihm die Geschmeidigkeit zu erhalten, das Aufwerfen der Platten und Reißen der mit Hausenblase geleimten Näthe zu verhindern ; dann nur konnte es auf dem hölzernen Kerne in dem ihm gegebenen Zustande verharren. Gleiche vorsichtige Pflege verlangte der hölzerne Kern selbst den das Gold und Elfenbein wie eine Haut überzog; denn er war hohl gearbeitet, aus einzelnen Stükken durch Klammern und Dübel zusammengefügt, mit. Pech oder Harz...
Page 307 - Heilig306 thume verehrt wurde so ist die Existenz einer Schlangencella in letzterem wohl keinem Zweifel unterworfen. Erzahlt nun Hesiodos daß diese Kychreische Schlange durch Eurylochos von Salamis vertrieben, durch Demeter aber in EleusiS als Dienerin aufgenommen sei, so berechtigt diese Angabe, mag man sie auch deuten wie man will, ebenfalls zu einem Schlangengemache im Demetertempel zu Eleusis "). Unter allen...
Page 399 - Andeutungen über das Heilige und Profane in der Baukunst der Hellenen. Berlin, 1846 und ganz besonders Petersen Ueber den Hausgottesdienst der Griechen in der Zeitschrift für Alterthumswissenschaft, 1851, No.
Page 135 - Hauptstadt dieses letztern zu übersiedeln und damit seine Selbständigkeit aufzugeben; die andre Thatsache daß auch bei einer gezwungenen Staatsgenossenschaft dasselbe statt fand, daß endlich das Schutzbild jedes in feindlichem Kampfe vernichteten Ortes in das Heiligthum des Siegers wenigstens als heiliges Tropaion versetzt wurde, muste Städte die nach und nach eine große Anzahl umliegender Städte gewannen, mit neuen...
Page 137 - Gebräuche wie das Belegen der Bilder mit Banden, das Anfesseln derselben an ihren Thronsitz, die flügellose Darstellung von Gottheiten, die gewöhnlich mit Schwingen gebildet werden.
Page 55 - Wir weisen deshalb den Göttern die Grenzen der Hiera und Weihebezirke an, damit sie niemand überschreite, wenn er sich nicht geweiht hat, und beim Eingehen waschen wir uns, nicht als ob wir eine Blutschuld auf uns hätten, sondern dass, wenn auch von früher her irgend ein Makel auf uns haftet, wir uns von demselben befreien.
Page 305 - Angeführte ist für den hier zu entwikkeln» den Gedanken noch Folgendes hinzuzufügen um die Bedeutung dieses Thieres seinem Wesen nach im Kulte und als Bewohner eines Tempels, mit einem flüchtigen Blikke zu überschauen. Die Bedeutung der Schlange im Kultus als Sinnbild der verborgenen tellurischen Lebenskraft, tritt wesentlich nach drei Seiten hin scharf hervor : als Wächterin heiliger Orte, als Hüterin der Manen, als lebenbewahrende und erhaltende Naturkraft. In Hinsicht auf die Unterhaltung...
Page 39 - Stütze noch in der Anwendung als Wandpfeiler eine ursprüngliche zu sein, vielmehr den Bildungen anzugehören welche sich erst nach den Perserkriegen und mit dem Sinken der Kunst in Ionien einfinden; wenigstens ist das Alter der Propyläen zu Priene, bei welchen die Anwendung derselben schon als System auftritt, durch Inschrift als von Alexander dem Makedonier geweiht beurkundet, der Tempel des Apollo bei Milet mit Halbpfeilern dieser Art im Innern aber war bekanntlich selbst zu PausaniaS Zeit noch...

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