Die territoriale Struktur Spaniens: der Weg zum asymmetrischen Föderalismus

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Peter Lang, 2010 - Law - 433 pages
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Die spanische Verfassung gibt keine spezifische Territorialstruktur vor, weswegen kontrovers diskutiert wird, wie der auf der Grundlage dieser Verfassung entstandene Staat der Autonomen Gemeinschaften einzuordnen ist. Diese Arbeit stellt die für das Verständnis der heutigen Verfassungslage erforderliche Entwicklung Spaniens ebenso umfassend dar wie den verfassungsrechtlichen Rahmen des Staates der Autonomen Gemeinschaften und dessen Ausfüllung. Darauf aufbauend wird untersucht, inwiefern föderale Elemente diese territoriale Struktur prägen, wobei insbesondere die verfassungsrechtliche Position des spanischen Senats analysiert wird. Die abschließende Klassifizierung der Territorialstruktur erfolgt vor dem Hintergrund der Existenz zahlreicher asymmetrischer Elemente.
 

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Contents

Einleitungl
1
Definitionsansätze
9
Ideologische und historische Wurzeln des Föderalismus
18
Bundesstaatlichkeit als Föderalismuskategorie
31
Zusammenfassende Betrachtung zum Föderalismus
80
Vielfältigkeit des Regionalismus
91
Beziehung zwischen Föderalismus und Regionalismus
113
Geschichte Spaniens Die Entwicklung der territorialen Struktur
119
Wege einer Region zur Autonomie
161
Autonomiestatute
187
Status der Provinzen und Gemeinden
211
Verteilung der Gesetzgebungskompetenzen
226
Staatliche Einwirkungsmöglichkeiten auf autonomes Handeln
242
Finanzausstattung der Autonomen Gemeinschaften
252
Mitwirkung der Autonomen Gemeinschaften
265
Formen der Zusammenarbeit und Koordination
309

Verfassung von Cädiz 1812
126
Das 19 Jahrhundert und die karlistische Bewegung
128
Restauration der bourbonischen Monarchie
134
Der Spanische Bürgerkrieg 19361939
142
E Der Weg zu einem demokratischen Staat
149
F Der Staat der Autonomen Gemeinschaften
155
G Autonomisierungstendenzen im Baskenland und in Katalonien
319
Entwicklung im Baskenland
325
H Schlussbetrachtungen
333
Abschließende Bewertung
344
Copyright

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About the author (2010)

Der Autor: Alexander Tacer, Studium der Rechtswissenschaften an den Universitaten Mannheim, Frankfurt am Main und Alicante (Spanien); Studienaufenthalt in Santiago de Chile; Promotion an der Universitat Frankfurt am Main, mehrere Forschungsaufenthalte zum Zwecke der Promotion in Spanien, insbesondere an der Universidad Autonoma de Madrid; Rechtsreferendariat am Landgericht Frankfurt am Main.

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