Die Zerstörende MacHt Der Minne, Heinrich Von Veldeke - Am Beispiel Der Dido-Episode

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GRIN Verlag, 2012 - 52 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Heinrich von Veldeke: Eneasroman, Sprache: Deutsch, Abstract: Heinrich von Veldeke, einer der herausragenden volkssprachigen Dichter der mittelhochdeutschen Literaturzeit, wird in der Forschung als Begrunder des neuen hofischen Romans genannt. Diese Bezeichnung verdient er dank seinem "Eneasroman" (um 1190 fertig gestellt), da er der erste Dichter ist, der das antike Epos dem hofischen Publikum in deutscher Sprache prasentiert. Veldekes "Eneasroman" ist keine wortliche Ubersetzung von Vergils "Aeneis," sondern eine bearbeitete Wiedergabe des altfranzosischen "Roman d'Eneas" (um 1160 entstanden), der seinerseits auf Vergil zuruckweist. Obwohl die Fabel und die wesentlichen Etappen der romischen Eposhandlung in die mittelalterliche Romane ubernommen worden sind, unterscheiden sie sich vom antiken Werk sowohl in stilistischer, als auch in inhaltlicher Sicht. Die Akzente werden verschoben und die Charaktere umgestaltet. Die Macht der Gotter, die das Leben der Protagonisten in Vergils "Aeneis" lenken, wird abgeschwacht, die Unterweltfahrt des Trojaners wird gekurzt und stark verandert, die Liebesgeschichte zwischen Lavinia und Eneas wird ins Werk eingefuhrt. Alle drei Autoren folgen dem Geist ihrer Zeit und wollen mit ihren Werken das Publikum sowohl erfreuen, als auch erziehen. Im Unterschied zu der antiken Vorlage, wird in den mittelalterlichen Adaptionen mehr Akzent auf die Minnehandlungen gelegt. Die Macht der Minne wird am Beispiel der Dido- und Lavinia-Geschichte gezeigt, indem ihre Wirkung auf das Denken, Handeln und insgesamt auf das Leben der Personen explizit betont wird. Liebe ist in den Romanen der Dichter des 12. Jahrhunderts eine treibende Kraft, die das Dasein der Protagonisten bestimmt. In der vorliegenden Arbeit soll am Beispiel der Darstellung de
 

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Einleitung
2
zerbrochene Ordnung
12
Schlussbemerkung
19
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