Die zweifelhafte Abnahmefiktion des § 640 Abs. l S. 3 BGB: eine Untersuchung der Voraussetzungen und Rechtsfolgen, ihres Sinn und Zwecks sowie der Folgen für die Praxis

Front Cover
Peter Lang, 2010 - Law - 381 pages
0 Reviews
Mit dem Gesetz zur Beschleunigung f lliger Zahlungen vom 1. Mai 2000 wurde die Abnahmefiktion des 640 Abs. l S. 3 BGB eingef hrt. Diese Arbeit untersucht die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Vorschrift, ihren Sinn und Zweck und die Folgen f r die Praxis, insbesondere unter n herer Betrachtung des Gl ubiger- und Schuldnerverzugs, der Beweislast und ihre Behandlung in Allgemeinen Gesch ftsbedingungen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Abnahmefiktion eine weit zur ckreichende Tradition hat und bereits lange zuvor gefordert wurde. Die Vorschrift dient der Rechtsklarheit und zeigt dem Unternehmer auf, wie er sich verhalten kann, wenn der Besteller die Abnahme unberechtigt verweigert. Ihr praktischer Erfolg ist hingegen eher gering, da der Unternehmer weiter die Beweislast f r das Vorliegen seiner Voraussetzungen tr gt und damit nicht besser gestellt ist, als vor der Einf hrung des Tatbestands. Eine Modifikation der Vorschrift, insbesondere eine berdenkung der Beweislastverteilung, ist notwendig.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Abkürzungsverzeichnis
19
Zur Abnahme im Werkvertragsrecht im Allgemeinen
27
Hintergrund und Zielsetzung des Gesetzes
69
Die geschichtliche Entwicklung der Abnahme im Hinblick auf
77
Vertragliche Regelungen zur Herbeiführung der Abnahme
195
Rechtsfolgen des 640 Abs 1 S 3 BGB
248
Individualvereinbarungen
278
Ergebnis
290
Zusammenfassung der Ergebnisse und Konsequenzen für die Praxis
325
Ausblick
344
Anhang
355
Literaturverzeichnis
367
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2010)

Der Autor: Christian Felix Fischer wurde 1978 in M nchen geboren. Sein Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universit t M nchen schloss er 2003 mit dem Ersten juristischen Staatsexamen ab. Seinen anschlie enden Referendarsdienst leistete er im Oberlandesgerichtsbezirk M nchen ab und passierte 2005 das Zweite juristische Staatsexamen. Seitdem ist er als Rechtsanwalt in M nchen t tig.

Bibliographic information