Dizionari dels idioms romauntschs d'Engiadin' ota e bassa, della Val Müstair, da Bravuogn e Filisur ...: Romauntsch-tudais-ch, Volume 1

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Common terms and phrases

Popular passages

Page 283 - Etymologisch zu trennen von farfalla ist churw. fafarinna d. £ litt, fac farinam mach' mehl : der Schmetterling wird müller genannt, weil er bestäubt ist ; auch bei uns nennen ihn die kinder müller mahler.
Page 324 - Schmellers vermuthung aber ist gazzetta das diminutiv von gazza elster, indem die ersten zeitungsblätter etwa das emblem des geschwätzigen vogels getragen hätten, Bair.
Page 127 - Von calamus, weil die nadel in einen halm (oder auch in ein Stückchen kork) gesteckt und so in ein...
Page 123 - ... budget, letzteres wieder ins franz. eingeführt. Es ist das lat. bulga bei Lucilius, welches Festus ein von den Galliern gebrauchtes wort nennt: bulgas Galli sacculos scorteos vocant, altirisch bolc Zcufr I, 17, gael.
Page 66 - Recht an einem Hause, nämlich das Recht, darin zu wohnen, das laut den meisten Statuten den Witwen am Hause des Gatten und den unverheirateten Töchtern am Elternhause zustand, wenn letzteres geteilt wurde und z. B. einem Sohn gehörte; vgl.
Page 56 - Verzierungen mit Laubwerk in der Bildhauer- und Malerkunst, meistens phantastischer Art; nach den Arabern genannt, deren Religionsgesetze Menschen oder Tiere abzubilden verbieten (Diez, AVb. I, 28). arabgia s. rabgia. Arabia f. Arabien: v. lat. Arabia seil. terra. L' Arabía pétrea, la desert' e la felice, das steinige, das wüste und das glückliche Arabien.
Page 158 - Vgl. dort unter chütschoul (ctiütschöl, chitschol und chatschöl) «ein Strumpf, welcher über die Schuhe und Beinkleider heraufgezogen wird und ehemals die Stelle der Hosen und Schuhe vertrat». Das Wort hat sich wohl unter der Konkurrenz des feiner klingenden stimf auf diese Bedeutung zurückgezogen. — Der obereng. Punkt Fex des AIS berichtet, daß die Alten noch cucfts sagten für heutiges itimfa; fyjdtffc gibt man (ohne Bedeutungsunterschied) auch in dem unterengad.
Page 243 - ... Eingang gefunden hat. Wie dem auch sein mag, das keltische Wort lebt in echt volkstümlicher Gestalt auch im Rätoromanischen fort. In Pallioppi's Dizionari dels Idioms Romauntschs, Samedan 1895, findet sich folgender Artikel: Dischöl m. der Alp, ein nächtlicher Unhold, der (nach dem Volksglauben) sich dem Menschen auf die Brust setzt und die bekannte Angst und Beklommenheit verursacht; in abgel. Bdtg. Beklemmung, Unverdaulichkeit; mel de/ dischöl .Alpdrücken, Beklommenheit, Unverdaulichkeit'.
Page 542 - Topf = i tal. pignatta; v. pinea, weil der Deckel desselben ehedem die Gestalt eines Fichtenzapfens hatte, wie Muratori bemerkt (Diez, Wb.
Page 238 - Agnias, lo ais un bel plaun, Gun bans s'banescha lo il diaun, Lo post tu da me at sparaglier, Lo vegnane ans separer.

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