Durchbruch otitischer perisinöser Abcsesse an die Schädeloberfläche

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Fiencke, 1900 - 29 pages
 

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Page 15 - liegt unter der Schädelbasis im Bereich des linken Occiput. Das Periost fehlt hier, und der Knochen ist rauh. Im vorderen Umfang dieser Stelle, etwa in der Mitte zwischen der Crista occipit. externa und dem Margo mastoid., ist der Knochen in Zweimarkstückgrösse durch Caries zerstört, so dass die
Page 15 - Schnitt von 15 cm Länge quer über die Geschwulst von vorn oben nach hinten unten durch die Haut und durch die sulzig infiltrirten Weichtheile. In einer Tiefe von 4 cm unter der Haut wird Eiter entleert, der unter hohem Druck hervorspritzt. Menge etwa 4 Esslöffel. Die
Page 25 - die hintere Schädelgrube aus; die Dura mit dem Gehirn war so weit vom Schädelknochen abgedrängt, dass man bequem zwischen ihr und dem Knochen mit dem Zeigefinger die Wände der Höhle
Page 24 - entlassen werden, als er plötzlich unter den Erscheinungen einer Meningitis acut erkrankte und am nächsten Tage starb. Ich konnte der Section leider nicht beiwohnen; es wurde mir mitgetheilt, dass eine ausgedehnte eitrige Meningitis, sowie eine sehr bedeutende Eiteransammlung zwischen Dura mater und
Page 24 - gefunden worden sei. Ein Zusammenhang der Eiterung mit dem Antrum konnte nicht festgestellt werden ; da die Herausnahme des Schläfenbeins durch ein Versehen unterblieben war. Eine Fistel nach dem Antrum war hier nicht vorhanden. Dieser
Page 25 - vorgenommen, ohne Eiter zu aspiriren. Erst bei der Abmeisselung des Proc. mastoideus und der Erweiterung der Knochenlücke bis auf 6 cm Länge und 3 cm Breite entleerte sich massenhafter dicker gelber Eiter. Der extradurale
Page 21 - cm tief; Knochen überall elfenbeinhart, Knochenzellen nirgends vorhanden. Antrum nicht eröffnet. Da ich hier den Grund für die Eiterung nicht finden konnte, spaltete ich die Hautdecken weiter nach oben und fand eine feine
Page 18 - Operative Entleerung der Eiteransammlungen in und ausserhalb der Schädelhöhle, 3 Wochen später breite Eröffnung der Mittelohrräume mit Extraction der cariösen beiden ersten Gehörknöchelchen. Vollständige Heilung wahrscheinlich, aber nicht selbst beobachtet, indem zur Zeit des Ausbleibens des Patienten noch eine kleine Stelle in der Tiefe der Paukenhöhle nicht überhäutet war. 2. Extraduraler
Page 26 - verbunden. Der Erfolg der Operation war ein sehr günstiger, indem das Fieber aufhörte, das Allgemeinbefinden sich hob und auch in den cerebralen Störungen sich eine allerdings nur langsame Besserung bemerkbar machte. Jedoch trat im weiteren Verlauf noch zweimal eine Verschlimmerung ein, bedingt durch Wiederansammlung von Eiter in der
Page 21 - cm Durchmesser erweitert. Der Verband musste am nächsten Tage erneuert werden ; das in der Meisselöffnung steckende Drainrohr war durch die sich vordrängende Dura mater comprimirt, der

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