EDV-Systeme in Institutionen sozialer Arbeit. Eine empirische Untersuchung

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GRIN Verlag, Apr 23, 2003 - Education - 110 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,5, Hochschule Ravensburg-Weingarten (Fachbereich Sozialwesen), Sprache: Deutsch, Abstract: Die soziale Arbeit war innerhalb der letzten Jahrzehnte immer wieder Veränderungen ausgesetzt. Diese Veränderungen kamen oft von außerhalb, wie z.B. der Methodenimport aus den USA während der 50er Jahre, der Methoden wie Case Work und Group Work mit sich brachte. Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre brachten Politik und Soziologie der sozialen Arbeit Modernisierungsimpulse. Waren es während der 80er Jahre Psychologie und Psychotherapie, die ihren Einfluss geltend machten, so war es die Betriebswirtschaft in den 90ern, die Begriffe, wie Controlling, Benchmarking oder Qualitätsmanagement mit sich brachte. Derzeit zeichnet sich wieder ein neuer Trend in der sozialen Arbeit ab, nämlich der zur Technisierung, was u.a. bedeutet, dass man sich den Nutzen technischer Hilfsmittel stärker zu eigen macht. Technisierung steht aber auch für eine weitergehende Entfremdung des Sozialarbeiters, der sich einmal wünschte, Einzelfallhilfe zu leisten. Dies zeigt sich im Besonderen im verstärkten Einsatz von EDV-Systemen, welche allgemein formuliert für mehr Transparenz und Effizienz sorgen sollen. Formulierungen wie „Steigerung von Transparenz und Effizienz“ sind aber auch zu einer Standardantwort auf die Frage geworden, welches Ziel mit der Verwendung von EDV in der sozialen Arbeit eigentlich erreicht werden soll. Vage Antworten wie „Arbeitsersparnis in der Verwaltung“ und „bessere Statistik“ sind weitere Begründungen dafür, warum man verstärkt in die EDV investieren sollte. Was verspricht man sich eigentlich wirklich von der Verwendung der EDV in sozialen Institutionen? Eines ist sicher, bereits vorhandene Abläufe sollen nicht originalgetreu auf EDV-technischer Ebene nachgebildet werden. Vielmehr sollen neue Qualitäten in Bereichen wie Informationsaustausch, Dokumentation, Statistik und Controlling erreicht werden. Es geht unter anderem um die Verarbeitung von Informationen, die für die Steuerung eines ganzen Unternehmens, z.B. eines Wohlfahrtsverbands auf regionaler Ebene, relevant sind. Was sind die Voraussetzungen hierfür? Welche Punkte müssen beachtet werden, damit Institutionen sozialer Arbeit hinsichtlich der EDV auf derselben professionellen Ebene agieren können, wie es für gewerbliche Unternehmen schon längst selbstverständlich ist?
 

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Contents

Einleitung
1
Voraussetzungen
9
Empirische Untersuchung
16
Relative Häufigkeitsverteilung des Alters
32
Relative Häufigkeitsverteilung der Mitarbeiter pro Arbeitsfeld
38
Häufigkeitsverteilung einzelner zusätzlich gut beherrschter Programme
45
Häufigkeitsverteilung der Angaben zum Betriebssystem
51
Mittelwerte der Notwendigkeit in Abhängigkeit vom ausgeübten Beruf
65
Mittelwerte der Notwendigkeit in Abhängigkeit vom Arbeitsfeld
78
Zusammenfassung
88
7
98

Common terms and phrases

17 Zoll 2-seitig 21 Zoll Absolute Häufigkeitsverteilung angelernt Anzahl der Aufgaben Anzahl verwendeter Computer Arbeit mit Computern ausgeübtem Beruf Behindertenhilfe Psychiatrie Schw/Hörgesch/Sucht beratende Mitarbeiter Berufe erlernt betreuend Betriebssysteme Bildbearbeitung Branchensoftware Computerteilung Datenbank EDV-System Email und Internet Ergonomie Fachhochschulreife firmeninterne Kurse Hälfte der Mitarbeiter Häufigkeit der Nutzung Häufigkeitsverteilung der Angaben Hauptschulabschluss Heilerz.pfleg./-päd Institutionen Jug.u.Heim-/Arb.erz Jugendhilfe Behindertenhilfe Psychiatrie Kommunikation koordin Korrelation Korrelationskoeffizient Krankenpfl./-schw Krankenpfleger/-schwestern Kreuztabelle aus Arbeitsfeld Kreuztabelle aus ausgeübtem Kreuztabelle aus Funktion Kreuztabelle aus Geschlecht Lehrer Verwaltung Praktikanten Linux Microsoft Word Mitarb Mittelwerte Monitor Monitorgröße nominal ja/nein Notwendigkeit und Störung Nutzung Gesamt Kreuztabelle Personen arbeiten Pflegekraft Verwaltung Leitungsfunktion Praktikanten Pfarrer Hauswirtsch.leiterin Psychologen Ärzte Sozialarb./-päd Relative Häufigkeitsverteilung Schulabschluss Schw/Hörgesch/Suchtberatung Server vernetzt Software sozialer Arbeit Standardabweichung Standardoffice Tage pro Monat Tage pro Woche Tage/Monat Tage/Woche tägliche Nutzung Textverar beitung Textverarbeitung therapeutischen Mitarbeitern überwiegend Vernetzung Verwaltung Leitungsfunktion Praktikant Verwaltung Praktikanten Pfarrer Verwendung von Email Windows 3.1 Zugang zum Internet zusätzlich gut beherrschter

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