E-Mail, Chat und SMS - sprachliche Strukturen in neuen Kommunikationsformen

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GRIN Verlag, Jan 13, 2007 - Literary Criticism - 30 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Deutsche Philologie), Veranstaltung: Sprachvarietäten im Kontext der Kontaktlinguistik, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ob E-Mail, Chat oder SMS - die Möglichkeiten zur medialen Kommunikation sind so vielfältig wie noch nie. Neue Bekanntschaften werden im Chat geschlossen, Beziehungen per SMS beendet und der Familie wird aus dem Urlaub statt Karte eine E-Mail geschrieben. Das Leben ohne Computer oder Handy scheint unmöglich geworden zu sein und insbesondere die Jugendlichen haben die neuen Kommunikationsformen in ihren Alltag integriert. Aus diesem Anlass beschäftigt sich diese Arbeit mit den sprachlichen Strukturen von E-Mail-, Chat- und SMS-Kommunikation. Welche speziellen Merkmale gibt es und wie lassen sie sich sprachwissenschaftlich einordnen? Einer besonderen Betrachtung soll dabei der medienvermittelten Kommunikation unter jugendsprachlichen Aspekten zukommen. Inwiefern spiegeln sich jugendsprachliche Merkmale in E-Mails, Chats oder SMS wider? Handelt es sich bei den sprachlichen Strukturen tatsächlich um ‚Jugendsprache’ oder sind es vielmehr medienspezifische Strukturen? Zu Beginn der Arbeit steht ein kurzer Überblick über den Bereich der Jugendsprachforschung, in dem es zu klären gilt, was unter Jugend bzw. Jugendsprache zu verstehen ist und wie sich die Jugendsprachforschung in Deutschland bis heute entwickelt hat. Den Hauptteil der Arbeit bildet die linguistische Analyse von E-Mail-, Chat- und SMS-Kommunikation. Vor der eigentlichen sprachlichen Untersuchung wird es jeweils einen kurzen Überblick über die verschiedenen Kommunikationsformen geben sowie eine Einführung in die technischen Grundlagen. Die Untersuchung stützt sich weitgehend auf Studien, die in den letzten Jahren zur Internet- und Mobilkommunikation gemacht worden sind. Die Analyse der E-Mail-Kommunikation basiert auf Beispielen von Marlies Reinke (2001) und Johannes Bittner (2003). Für die Chat-Kommunikation wurde der Chat der FernsehserieGute Zeiten, Schlechte Zeiten(www.gzsz.de) untersucht und wird ergänzt durch Beispiele von Jennifer Bader (2002) und Johannes Bittner (2003). Die Beispiele für die Analyse zur SMS-Kommunikation setzen sich aus dem SMS-Korpus von Schlobinski (etwa 1500 SMS von Schülern und Studenten aus Osnabrück und Hannover) und persönlichen Kurzmitteilungen der Verfasserin zusammen.
 

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Contents

Einleitung
ii
Jugendsprachforschung
1
22 Entwicklung der Jugendsprachforschung
3
Sprachliche Strukturen in neuen Kommunikationsformen
4
32 ChatKommunikation
8
33 SMSKommunikation
14
Zusammenfassung
20
Anhang
22
Literaturverzeichnis
26

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