E-Mail Klassenkorrespondenz als Weg zur Lernerautonomie

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GRIN Verlag, 2007 - Distance education - 104 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: sehr gut, Uniwersytet Marii Curie-Sk odowskiej w Lublinie (Instytut Germanistyki - Germanistik Institut), 96 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kernpunkte der vorliegenden Arbeit sind zum einen die E-Mail Klassenkorrespondenz als interessante Anwendungsmoglichkeit des Internets im Fremdsprachenunterricht zum anderen autonomes Lernen, das das Trendthema der aktuellen fremdsprachendidaktischen Disskussion ist. Im Rahmen dieser Arbeit wird der Frage nach der Rolle der E-Mail Klassenprojekten in Forderung der Lernerautonomie nachgegangen. Der Stoff der Arbeit ist in sechs Kapiteln gegliedert: Das erste Kapitel bietet eine systematische Darstellung der theoretischen Grundlagen von Lernerautonomie. Das zweite Kapitel ist der Forderung der Lernerautonomie gewidmet, und, thematisiert solche didaktische Fragen wie die Gestaltung autonomen Klassenzimmers, veranderte Lehrerrolle und lernstrategisches Lernen. Im dritten Kapitel wird das Medium Internet im Aspekt der Lerner-autonomisierung vorgestellt. Das vierte Kapitel beschaftigt sich zuerst mit der Geschichte und verschiedenen Formen der traditionellen Klassenkorrespondenz. Dann werden solche Fragestellungen wie Merkmale, Potenzial und Klassifikationen von E-Mail-Klassenprojekten angesprochen. Im funften Kapitel werden eigene empirische Untersuchungen dargestellt. Sie stutzen sich auf eigens iniitierte und betreute 20 wochige Klassen-korrespondenz zwischen den Klassen des Gymnasiums Nr. 15 in Lublin und der Ben Gurion Junior High School in Herzelia (Israel). Hierzu findet sich die Schilderung der organisatorischen und didaktischen Arrangements des Projektes. Im Mittelpunkt der empirischen Studie steht die Erfassung der Lernerautonomie von Projektteilnehmern und Kontrollgruppe mittels eigens konstruierten Fragebogens. Die Arbeit wird mit Vorschlagen fur Lehrende abgerundet, die ei
 

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Contents

Grundlagen autonomen Lernens
6
Förderung der Lernerautonomie im Fremdsprachenunterricht
18
Veränderte Lehrerrolle
24
Interneteinsatz und Autonomisierung des DaFUnterrichts
33
Synchrone Kommunikation
40
Fazit
49
Merkmale der EMailKorrespondenz
55
Klassifikation von EMailProjekten
61
Copyright

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Common terms and phrases

14 Item 90er Jahre angeboten Anwendung Aspekt Asynchrone Kommunikation Austausch authentische autonomen Lernens Autorenprogramme Bimmel/Rampillon 2000 Briefe Bubenheimer 1997 Chats Computer Deutsch didaktische Diskussionsliste Donath Durchführung durchgeführt E-Mail Klassenkorrespondenz E-Mail-Austausch E-Mail-Projekt eigene Lernen elektronische empirische Englischunterricht entwickelt Ergebnisse erstellt Fähigkeit folgende Förderung der Lernerautonomie Fragebogen Fremdsprache Fremdsprachendidaktik Fremdsprachenlernen Fremdsprachenunterricht Graphik des Items Gruppen Hugo Gaudig Informationen Inhalte interkulturellen Lernens Internet języka niemieckiego Kassettenbriefe Klassen Klassenzimmer Kognition kognitive Kognitive Strategien Kommunikation kommunizieren Konstruktion Konstruktivismus konstruktivistischen Kontext Kontrollgruppe kooperative Lernen Korrespondenz Lehrenden Lehrer Lehrerrolle Lehrkraft Lernenden Lernformen Lerninhalte Lernmaterialien Lernprozess Lernstrategien lerntheoretischen Lerntheorie Lerntypen Lernumgebungen Lernziele Mailing-Listen Materialien Metaphasen Möglichkeiten Müller-Hartmann 1999 muss Neuen Medien Partner Partnerklasse positiv Potenzial Projektteilnehmer Prozess Radikalen Konstruktivismus Rampillon Rösler Rüschoff Rüschoff/Wolff 1999 Schreiben Schüler Selbständigkeit Selbstevaluation selbstgesteuertes Lernen soll sollten sowie soziale Sprache sprachlicher Teilnehmer Texte Themen Tönshoff trifft eher trifft weniger Tutorielle Unterricht Unterrichtskontext unterschiedliche Verantwortung verschiedenen Videokonferenzen viele Vorteile WebQuest Wicke Wissen Wolff Ziel zitiert

Popular passages

Page 17 - Realität auferlegen, sondern vielmehr akzeptieren, daß jeder Lernende das gleiche Objekt oder Ergebnis etwas anders interpretiert. Dies impliziert auch unterschiedliche Lernergebnisse. • Wenn Lernenden der Bezug zu einem relevanten Kontext fehlt, dann ist die Information für sie wenig bedeutsam. • Zur Reflexion bzw. Kontrolle des eigenen Lernhandelns ist der Einsatz metakognitiver Fertigkeiten wichtig.
Page 16 - Lernen. Der Lernende benötigt den Kontakt mit anderen, um seine Hypothesen über die Umwelt zu verifizieren.
Page 17 - Zentral für den Wissenserwerb ist das soziale Aushandeln von Bedeutungen, das auf der Grundlage kooperativer Prozesse zwischen Lehrenden und Lernenden erfolgen kann.
Page 30 - Ein hoher Explizitheitsgrad des Trainings durch den Einsatz kognitivierender Vermittlungsverfahren und eine Integration auch von metakognitiven Strategien in das Trainingsprogramm führen bei den meisten Lernergruppen zu den höchsten Effekten und beeinflusst in positiver Weise auch die Dauerhaftigkeit des Trainingserfolgs sowie die Transferierbarkeit der vermittelten Strategien auf andere Lern- und Sprachverwendungszusammenhänge.
Page 27 - ... Ausgangspunkt der Beschäftigung mit Lernerstrategien ist die Charakterisierung des Fremdsprachenlernens als eines komplexen, vom Lemer aktiv gestalteten Informationsverarbeitungs- und Konstruktionsprozesses.
Page 12 - Qualiftkation in allen Bereichen des Arbeitslebens darstellt, machen das Lernen des Lernens zum zunehmend bedeutsamen Unterrichtsgegenstand. Unterricht darf sich nicht nur auf Inhalte richten, sondern muss dem Individuum helfen, sich ein Instrumentarium von Zugriffs- und Verfügungsmöglichkeiten zur Informationsbeschaffung und -verarbeitung aufzubauen.
Page 16 - Der Lernende benötigt den Kontakt mit anderen, um seine Hypothesen über die Umwelt zu validieren, um Konsens über die Art und Weise, wie die Umwelt konstruiert ist, zu erzielen.
Page 17 - Lernende konstruieren ihr Wissen, indem sie wahrnehmungsbedingte Erfahrungen interpretieren, und zwar in Abhängigkeit von ihrem Vorwissen, von gegenwärtigen mentalen Strukturen und bestehenden Überzeugungen. • Was wir wissen, stammt also nicht aus irgendeiner externen Quelle, sondern ist vom Individuum generiert.
Page 21 - Wolff im Mittelpunkt aller Lehr- und Lernaktivitäten steht. Nur so kann sichergestellt werden, dass jeder seinen eigenen Lernprozess autonom und selbstverantwortlich in die Hand nimmt. - Lerninhalte sollten in das Klassenzimmer in all ihrer Komplexität eingebracht werden. Eine inhaltliche Reduktion, eine zu starke Systematisierung und eine zu stringente Progression reduzieren die Möglichkeiten des Lerners, sein bereits vorhandenes Wissen sinnvoll einzusetzen. - Lehren und Lernen müssen so gestaltet...
Page 59 - Ist eine Motivation für die inhaltliche Auseinandersetzung mit einem Thema gegeben, so ist der mentale Apparat des Menschen erstaunlich flexibel und leistungsfähig, was das Überwinden von Verstehens- und Kommunikationshindernissen und das Behalten der Sprachformen betrifft, die funktional zu ihrer Verhandlung gehören (Jost/Multhaup 1996:32).

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