E.T.A. Hoffmann: Meister Floh - Die optischen Phänomene im Text als Verbindung zwischen Liebes- und Wissensthematik

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GRIN Verlag, Jan 22, 2005 - Literary Criticism - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,5, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: E.T.A. Hoffmann, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Anhand von Briefen E.T.A. Hoffmanns an seinen Frankfurter Verleger Friedrich Wilmans, kann der Entstehungsprozess des „Meister Floh“ sehr genau nachvollzogen werden. Bereits im August 1821 plante Hoffmann ein Märchen zu schreiben, welches im kommenden Winter fertig sein und als Weihnachtsgeschenk dienen sollte. Bedingt durch mehrere Krankheiten wurde das Märchen jedoch nicht in einem Stück, sondern in mehreren, über ein halbes Jahr verteilten Phasen, niedergeschrieben. Erst Anfang November schickte Hoffmann seinem Verleger die erste Lieferung, die restlichen Kapitel sandte er in vier Lieferungen bis zum März des folgenden Jahres. Aus Zeitmangel verzichtete er auf Abschriften, was dazu führte, dass ihm bei der Fertigstellung des Märchens die ersten Abenteuer nicht mehr vorlagen und er darauf angewiesen war, sich daran zu erinnern, wie er seine Geschichte begonnen hatte. Dies wurde, neben diversen Krankheiten, zusätzlich durch die gleichzeitige Arbeit am zweiten Teil des „Kater Murr“ erschwert. Laut vielfacher Meinung1 sei es daher im „Meister Floh“ zu mehreren Unstimmigkeiten gekommen und es Hoffmann nicht gelungen, der Erzählung inhaltliche Geschlossenheit und deutliche Zielsetzung zu geben. Wegen dem problematischen Inhalt, der sogenannten Knarrpanti-Passagen, erschien der „Meister Floh“ erst zwei Monate vor Hoffmanns Tod, im April 1822 in zensierter Form. Der vollständige Text wurde erst im Jahre 1908 von Hans von Müller herausgegeben.
 

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