E. T. A. Hoffmanns "Klein Zaches genannt Zinnober"

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GRIN Verlag, 2007 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: E. T. A. Hoffmann, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Forschungsarbeit uber das Feenreich, die Aufklarung und die "Entzauberung" im Marchen "Klein Zaches genannt Zinnober" entstand wahrend des Sommersemesters 2001 im Rahmen eines Grundseminars zum Gesamtwerk E. T. A. Hoffmanns an der Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf. Die Untersuchung beginnt mit Charakterisierungen der Figuren aus dem Feenreich, der neben Burgern und Kunstlern dritten Personengruppe im Text. Wie die Fee Rosabelverde neben ihrer phantastischen eine burgerliche Existenz als Stiftsfraulein fuhrt, so agiert ihr Gegenspieler, der Magier Prosper Alpanus, in der konventionellen Rolle eines Arztes im Ruhestand. Ironisiert werden die Feengestalten durch die komischen Effekte ihrer Zaubereien. Einerseits bewirkt die Ironie die Verringerung der sozialen Distanz zu den Feenfiguren und damit deren gesellschaftliche Integration, andererseits wird hierdurch die Romantik selbst der Ironie preisgegeben. Als Hauptvertreter der per Edikt eingefuhrten Aufklarung (Ironie ) figuriert Professor Mosch Terpin, der fur die Kooperation des absolutistischen Staats mit dem die Aufklarung wesentlich bestimmenden neuzeitlichen Rationalismus steht. Mit Terpin und anderen Intellektuellen werden Dunkel und Hochmut der Wissenschaft und deren Empfanglichkeit fur eine Korrumpierung durch das politische Establishment entlarvt. Durch die Verwandlung der "verwahrloste(n) Missgeburt" Klein Zaches in den einnehmenden Zinnober wird die Manipulierbarkeit der Masse auf die Leugnung der Magie durch die Aufklarung zuruckgefuhrt. Mit der unverdienten Blitzkarriere Zinnobers wird zudem die Gunstlingspolitik im System des aufgeklarten Absolutismus demaskiert. Die spatere Entzauberung der Titelfigur fuhrt nicht zu einer strukturellen V

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