Ebbo Demant: Lagerstraße Auschwitz (1979): Struktur und filmische Gestaltung

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 0,7, Philipps-Universitat Marburg (Institut fur Medienwissenschaft), Veranstaltung: Reportagen im deutschen Fernsehen, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die 60minutige, im Herbst 1978 im Auftrag des Sudwestfunks entstandene Fernseh- Reportage Lagerstrasse Auschwitz des Autors Ebbo Demant, wurde als zweite Sendung der Sendereihe Menschen und Strassen am 22.April 1979 in der ARD ausgestrahlt. Sie thematisiert mit dem Anspruch einer subjektiven, durch die personliche Sicht des Autors gepragten Reportage, anhand des Einzelbeispiels einer Strasse im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und den mit ihr verbundenen Schicksalen, die Ausmasse des Holocaus. Dabei wird eine gesellschaftspolitische Tendenz aufgezeigt, dieser Teil der deutschen Geschichte aus dem gesellschaftlichen Gedachtnis zu verschwinden droht, gar verleugnet wird. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wird uber die Darstellung von Geschichte anhand visueller Aufbereitung von historischen Dokumenten und Zeugenberichten an diese Taten erinnert und eine Verbindung zur Gegenwart geschaffen, dem Zuschauer die Vergangenheit vergegenwartigt. Ziel dieser Hausarbeit ist es dabei, Struktur und filmische Gestaltung der Reportage Lagerstrasse Auschwitz zu untersuchen und dabei im Hinblick auf die Darstellung von Zeitzeugen, den Aktualitatsbezug zur Gegenwart, die Verknupfung von Geschichte und Gegenwart zu betrachten. Hierbei kann auf eine umfangreiche Magisterarbeit rekurriert werden, die zur Sendereihe Menschen und Strassen existiert und in ihrem Rahmen auch die Reportage Lagerstrasse Auschwitz analysiert, sowohl deren subjektive Darstellung mit filmischen Mitteln, als auch deren Wirkung inhaltlich untersucht, jedoch die musikalische Tonebene nicht berucksichtigt. Eine weitere Analyse der Reportage liegt von Judith Keilbach vor, deren Untersuchung sich vor allem auf die Inszenierung von Zeitze"
 

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