Eduard Dietz (1866-1940) - Richter, Rechtsanwalt und Verfassungsschöpfer

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Peter Lang, 2009 - History - 254 pages
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Begeisterter Burschenschafter, berzeugter Marxist und Sozialdemokrat, leidenschaftlicher Studentenhistoriker, Pr dikatsjurist, Richter in Diensten des badischen Gro herzogs, ber hmter Rechtsanwalt, Karlsruher Stadtrat, Sch pfer der ersten demokratischen Verfassung Badens, Vorsitzender der Badischen Anwaltskammer und schlie lich Religi ser Sozialist – Das Buch geht all diesen Facetten eines Mannes nach, der zu Unrecht droht, in Vergessenheit zu geraten. W hrend der erste Teil des Buchs die scheinbaren Gegens tzlichkeiten und Widerspr che in der Person des (adoptierten) Arbeitersohnes Eduard Dietz detailliert beleuchtet, analysiert der zweite Teil dessen Werk auf verfassungsrechtlicher, studentenhistorischer und politischer Ebene. Seine herausragendste Leistung ist dabei der Kampf um die neue badische Verfassung von 1919. Von der Sozialdemokratie wurde er Ende 1918 in die Vierer-Kommission berufen, um die Eckpunkte zur Schaffung einer neuen badischen Verfassung zu benennen. Als Vorsitzender der Verfassungskommission der badischen Nationalversammlung sorgte Dietz ber seinen Vorentwurf daf r, dass die erste republikanisch-demokratische Verfassung Badens seine Handschrift trug.
 

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Contents

A Geburt und Herkunft
1
Baden als demokratische Republik
94
Bundesstaat und Staatlichkeit
106
ldentität und Kontinuität der demokratischen Republik
121
Schlussbetrachtung
207
E Personenverzeichnis
252
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2009)

Der Autor: Andreas Hunkel, geboren 1982 in Karlsruhe; 2002-2007 Studium der Rechtswissenschaften an der Universit t Heidelberg; 2008 Promotion; seit Oktober 2008 juristischer Vorbereitungsdienst am Landgericht Karlsruhe.

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