Eduard Rhein alias Claude Borell: Ein homoerotischer/homosexueller Schriftsteller?

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GRIN Verlag, Oct 22, 2009 - Language Arts & Disciplines - 38 pages
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1, Hochschule Mittweida (FH), Veranstaltung: Archive & Datenbanken - Historische Recherche, Sprache: Deutsch, Abstract: Eduard Rhein ist bekannt als Erfinder, Schriftsteller und Publizist. Er ist bekannt unter den Pseudonymen Hans Ulrich Horster, Klaus Hellmer, Klaus Hellborn und Claude Borell. Er brachte dem Axel-Springer-Verlag den Erfolg und erweckte die "Hörzu" zum Leben. Neben seinen technischen Erfindungen und Aufsätzen schrieb er viele bekannte Romane. Unter dem Pseudonym Claude Borell veröffentlichte er homosexuelle Schriften. Nie wurde erwiesen, ob Eduard Rhein selbst auch schwul war oder nicht. Viele Institutionen schweigen darüber und er wird dieses Geheimnis wohl mit in sein Grab genommen haben. Diese Arbeit forscht jedoch nach und zeigt Zusammenhänge und Hinweise auf und untersucht Rheins Werke, seine Biografie und sein Leben mit all seinen Bekanntschaft auf die Frage: Eduard Rhein - ein homosexueller Schriftsteller? [Auszug] Da sich Rhein über seine Homosexualität niemals direkt äußerte, können nur Aussagen von Zeitzeugen, von indirekte Aussagen von ihm selbst, sein Zusammenleben mit Will Theden und bestimmte Geschehnisse gedeutet und interpretiert werden. Bernhard Rosenkranz und Dr. Gottfried Lorenz gehen in ihrem Werk „Hamburg auf an-deren Wegen, Die Geschichte des schwulen Lebens in der Hansestadt“ sehr eindeutig davon aus, dass Eduard Rhein homosexuell war. Im Gegensatz dazu behandelt das Siebenge-birgsmuseum in Königswinter, welches ein Eduard-Rhein-Zimmer beinhaltet, diese Thematik als ungeklärt und spekulativ. Allerdings spricht auch das Museum davon, dass es zahlreiche, ziemlich eindeutige Hinweise auf Rheins Homosexualität gibt. Was nun für die gleichgeschlechtliche Liebe Rheins sprechen kann, wird im Folgenden näher dargestellt: So äußerte sich ein Zeitzeuge in einem Interview mit Bernhard Rosenkranz zwar nur sehr kurz, aber sehr eindeutig : „In dem Haus von Eduard Rhein gingen viele Tunten aus und ein“ . Eduard Rhein schreibt in seiner Autobiografie „Der Jahrhundertmann“ über seinen Umzug 1923 nach Berlin wie folgt: [...]
 

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