Ehrenamtliche Sozialarbeit Herausforderung oder Störfaktor für die professionelle Sozialarbeit

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GRIN Verlag, Jun 5, 2004 - Education - 16 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1, Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Ehrenamt hat zur Zeit Konjunktur. Die Krise des Sozialstaates geht an keinem spurlos vorbei. Vor allem nicht an den Bereichen, wo bezahlte Arbeit eingespart und freiwillige Arbeit gefördert werden könnte, um den Staat zu entlasten. So konzentrieren sich die Politiker wieder stärker auf die Förderung des Gemeinsinns und der Subsidiarität und rufen die Bürger zu mehr Engagement auf. Doch je höher der Stellenwert der freiwilligen Arbeit steigt , umso größer wird die Angst der professionellen Sozialarbeiter um ihren Arbeitplatz. Wie soll bei den vielen Kürzungen im sozialen Bereich der Standart sozialer Versorgung aufrecht erhalten werden ? Führt das vermehrte freiwillige Engagement zu einer Verunsicherung der professionellen Helfer in ihrer eigenen beruflichen Identität ? Wo liegen eigentlich die Kompetenzen der professionellen Sozialarbeiter? Was sind die Hauptkonfliktfelder zwischen professionellen und ehrenamtlichen Sozialarbeitern? Welche Motivation haben die Ehrenamtlichen? Können und müssen Ehrenamtliche qualifizierter werden? Werden professionelle Sozialarbeiter dann überflüssig? Ist das Studium tatsächlich ausschlaggebend für Qualifikation und Professionalität in der sozialen Arbeit? Was erwarten die Ehrenamtlichen von ihrer Arbeit und von den professionellen Sozialarbeitern? Wird unter den Kürzungen des Sozialstaates nur der Berufstand „Sozialarbeiter“ oder tatsächlich die Versorgung bedürftiger Menschen leiden?! Gibt es wirklich solche Gegensätze zwischen professionellen Sozialarbeitern und ehrenamtlich Engagierten? Steht Emotionalität unbedingt gegen Rationalität? Soziales Engagement gegen bezahlten Expertenberuf? Klientenauftrag gegen Gesellschaftsauftrag? Hilfe gegen Kontrolle? [...]
 

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Contents

Einleitung
4
Historisches zum Ehrenamt und der professionellen Sozialarbeit
5
Profil des professionellen Sozialarbeiters
6
Profil des Ehrenamtes
8
Konfliktfelder
10
51 Einschätzung der Konfliktsituation
13
Zusammenfassung und Ausblick
14
Quellenverzeichnis
17

Common terms and phrases

Abgrenzung Angst der professionellen Ansehen Arbeitsplatz Aufgabenbereiche Ausbildung beider Partein berufliches Weiterkommen Berufsbild Berufsfeld Berufstand bessere Qualifikation Bewältigung komplexer Bezug Blickwinkel Chancen Definition ehrenamtlich Engagierten ehrenamtlich Tätigen Ehrenamtliche arbeiten ehrenamtliche Helfer ehrenamtlichem Engagement ehrenamtlichen Mitarbeitern Ehrenamtlichen müssten ehrenamtlichen Sozialarbeitern eigene berufliche Identität eindeutig eingebunden Einsatz Einschätzung Emotionalität Forderungen Frage freiwillige Arbeit Freiwilligem sozialen freiwilligen Helfer freiwilligen Mitarbeiter freiwilligen Tätigkeit freiwilliges Engagement größer hauptamtliche Sozialarbeiter Hausarbeit Hilfebedürftigen Hintergrundwissen historische Rückblick zeigt Historisches zum Ehrenamt innerhalb der sozialen innerhalb ihrer Tätigkeit klar Klientel Klienten komplexe Arbeitsabläufe Konflikte Konfliktfelder Konjunktur Konsens zu finden Länder und Kommunen Leistungsauftrag Öffentlichkeit optimale Hilfe Politiker Prestigeverlust Problematik professionellen Distanz professionellen Helfer professionellen Sozialarbeiter professionellen und ehrenamtlichen Profil des Ehrenamtes Profil des Haupt Profil des professionellen qualifizierter Rationalität schlechten wirtschaftlichen Sozialarbeiter kommen sozialen Versorgung Sozialmanagement 2/99 Sozialstaates spezialisierten Berufsgruppen spezifische Kompetenz Statusunsicherheit stellt Studium Tatsache unbürokratischen unsere Gesellschaft unterschiedliche Motivation Versorgung Bedürftiger viele Ehrenamtliche Wallimann Wirksamkeit gegenüber Wohlfahrtsverband

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