Eichendorffs Das Marmorbild

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum wird das Bild einer zum Leben erwachenden Statue so haufig genutzt? Horst Meixner betont in seiner Untersuchung des Brentano-Romans, dass die Versteinerung eines Lebendigen in einer Statue dessen Unerlostheit verbildlichen solle. Eine solche Unerlostheit kann zweifach gedeu¬tet werden: Zum einen kann jemand in einer Situation gefangen sein, aus der er allen Bemuhungen zum Trotz nicht ausbrechen kann. Das Bild der statischen Figur, die zusehen muss, wie agil sich die direkte Umwelt wandelt und bewegt, vermittelt ein Gefuhl der Gefangenschaft und der Qual. Zum anderen steht eine Statue, die immer wieder zum Leben erwacht, fur das Unvermogen, etwas zu Ende zu bringen. Die Figur ist sozusagen dazu verdammt, weder tot noch wirklich lebendig, ihr Dasein zu fristen, ohne einen inneren Frieden zu finden.
 

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