Ein Bildnis der Caroline Schlegel-Schelling anhand ihrer Briefe: "Göttern und Menschen zum Trotz will ich glücklich sein"

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg, Veranstaltung: NDL, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Diesmal sage ich: Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr konnt sagen, ihr seid dabeigewesen." Mit diesen Worten charakterisiert Goethe am Abend des regnerischen 20. September 1792, nach seiner Meinung zur Schlacht von Valmy gefragt, die Zeit, die den "Schauplatz" fur das Schicksal Caroline Schlegel-Schellings darstellt; eine Zeit, in der Frauen wie sie Briefe schreiben und hinterlassen, die mehr als nur Zeugnis uber die aktuellen Ereignisse ablegen. Sie liefern intime und leidenschaftliche Kommentare und beurteilen das Geschehen, geben Einblicke in Liebesaffaren und Teezirkelgesprache und erzahlen von tapferen Frauen, die so manches Mal uber sich selbst hinausgewachsen sind. So subjektiv und zum Teil im Widerstreit mit der klaren geschichtlichen Darstellung der Ereignisse, bedeuten sie heute jedoch Relikte der unuberschaubaren Ereignisse, des druckenden Alltags, herzbewegenden Schicksals und kuhnen Gedankenguts. Nachfolgend nun soll eine Frau dieser Zeit anhand ihrer Briefe vorgestellt werden, die sich - ebenso wie ihre Zeitgenossinnen - aufgrund von Herkunft, Bildung, Individualitat im Neben-einander von Normalitat und Besonderheit von der breiten Masse unterschied, einer Frau, die - unbekummert um gesellschaftliche Vorurteile - die geistige Emanzipation der Frau in einer Epoche verkorperte, die noch unter dem Kirche-Kuche-Kinder-Gebot stand.
 

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