'Ein-Euro-Jobs' als arbeitsmarktpolitisches Instrument zur (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt

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GRIN Verlag, Apr 18, 2006 - Business & Economics - 18 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL - Arbeitsmarktökonomik, Note: 1,0, Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, Veranstaltung: 1. Semester, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Arbeitslosigkeit ist kein Schicksal, sie ist gemacht. Und deshalb kann ihr auch ein Ende gemacht werden." (Norbert Blüm, ehem. Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung). Angesichts einer derzeitigen Arbeitslosenquote von 12,2 % (= 5.047.668 Personen) hat sich diese „Prognose“ bisher nicht erfüllt. Bereits mit dem im Jahr 2001 verabschiedeten „Job-AQTIV-Gesetz“ wurde ein erster Versuch zur Reformierung und Belebung des Arbeitsmarktes gestartet, der die Dauer der Arbeitslosigkeit verringern und insgesamt einen Rückgang der Arbeitslosenzahl bewirken sollte. Der Leitgedanke dieser Reform, „Fördern und Fordern“, sollte durch Maßnahmen wie eine schnellere und passgenaue Arbeitsvermittlung, die aktive Einbindung des Arbeitsuchenden in den Vermittlungsprozess und die Verbesserung der beruflichen Weiterbildung für Ältere und Geringqualifizierte, verwirklicht werden. Ein weiterer Schritt waren die im August 2002 von der Kommission „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ vorgelegten Reformvorschläge, die später in die Agenda 2010 eingingen und durch die Hartz-Gesetze I bis IV (benannt nach dem Vorsitzenden der Kommission, dem ehemaligen VW-Vorstand Dr. Peter Hartz) zum großen Teil in die Praxis umgesetzt wurden. Das ehrgeizige Ziel dieser Arbeitsmarktreform war die Halbierung der Arbeitslosenzahl von damals 4,1 Millionen bis Ende des Jahres 2005. Die folgende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit dem arbeitsmarktpolitischen Instrument „Ein-Euro-Jobs“, das die Chancen von langzeitarbeitslosen Personen auf eine (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt verbessern soll. In den Kapiteln zwei und drei erhält der Leser einen kurzen Überblick über das Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt („Hartz IV“), das die gesetzliche Grundlage für die „Ein-Euro-Jobs“ bildet, sowie das Fallmanagement, welches die Betreuung und Beratung von Arbeitsuchenden durch einen persönlichen Ansprechpartner umfasst. Der eigentliche Schwerpunkt der Arbeit liegt im vierten Kapitel, in dem die Entstehung und Zielsetzung des Instruments aufgezeigt werden. Des Weiteren wird ausführlich dargestellt, wie die Ausgestaltung der „Ein-Euro-Jobs“ erfolgt, welche Rechtsfolgen durch eine Annahme bzw. Ablehnung ausgelöst werden und welche Nachteile sich aus dem Einsatz der „Ein-Euro-Jobs“ ergeben können. Diesem Kapitel schließt sich die Darstellung eines Interviews an (Kapitel 5), das mit einem im Land Brandenburg tätigen Fallmanager geführt wurde.
 

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