"Ein Kampf um Rom": Ideologie in Felix Dahns Roman

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GRIN Verlag, 2011 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universitat Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der deutsche Jurist, Schriftsteller und Historiker Felix Dahn war Professor fur deutsche Rechtsgeschichte und Ehrendoktor der Medizin und Philosophie. Insbesondere befasste sich Dahn literarisch mit der Zeit der Volkerwanderung. Sein wohl bekanntestes Werk "Ein Kampf um Rom" von 1876 erzahlt umfangreich und packend vom Untergang des Ostgotenreiches. Trotz seiner wissenschaftlichen Ausbildung arbeitet Dahn in diesem Werk starke Gegensatze zwischen den "ehrenhaften" Germanen und den "heuchlerischen" Sudvolkern heraus, welche die Goten schlielich nur durch Verrat und nicht durch kriegerische Groe in die Knie zwingen. Diese konstruierte Tragodie der Vergangenheit loste das idealistische Postulat der Versohnung mit den Errungenschaften der Gegenwart ein. Dahn traf mit seiner Darstellung genau den Zeitgeist kurz nach der Reichsgrundung im Jahr 1871, weil dieser Roman seine Leser in ihrem ubermaigen Nationalbewusstsein bestarkte. Die Arbeit setzt die Kenntnis Dahns Werk voraus und wird sich keiner detaillierten Inhaltsangabe widmen. Vielmehr soll daruber Aufschluss gegeben werden, vor welchem historischen Hintergrund eine nationalistische Darstellung derart erfolgreich sein konnte, inwieweit sich Dahn zu chauvinistischen Darstellungen hinreien lie und bis zu welchem Ausma Dahns Ideologie Parallelen zum NS-Regime aufweist.
 

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