Ein Kampf um Rom: historischer Roman, Volume 2

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Breitkopf und Härtel, 1880
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Page 480 - Arm Ein verhüllt Geheimnis im Mantel warm. so kamen sie an den Ister tief, Und der erste hielt mit dem Roß und rief: „Ein zerhauner Helm, ein zerhackter speer, von dem Reich der Goten blieb nicht mehr.
Page 480 - Und tragt ihr des Königs Kron' und Speer, Ihr treuen Gesellen, ich habe mehr!" Auf schlug er seinen Mantel weich: „ Hier trag' ich der Goten Hort und Reich. Und habt ihr gerettet Speer und Kron', Ich habe gerettet des Königs Sohn. Erwache, mein Knabe, ich grüße dich, Du König der Goten, Jungdieterich ! " Albert Möser 1835-1920 2^7 Wallenstein vor Stralsund FHHit Hörnergetön in blitzender Wehr «^^ Vor Stralsunds Walle zog Friedlands Heer.
Page 146 - Streitaxt warf er, die schwere: ,So weit der sausende Hammer fällt, Sind mein das Land und die Meere!' Und es flog der Hammer aus seiner Hand, Flog über die ganze Erde, Fiel nieder an fernsten Südens Rand, Daß alles sein eigen werde.
Page 430 - Schritt: Wir sind die letzten Goten: Wir tragen keine Krone mit: — Wir tragen einen Toten. Mit Schild an Schild und Speer an Speer Wir zieh'n nach Nordlands Winden, Bis wir im fernsten grauen Meer Die Insel Thule finden. Das soll der Treue Insel sein, Dort gilt noch Eid und Ehre : Dort senken wir den König ein Im Sarg der Eichenspeere. Wir kommen her — gebt Raum dem Schritt — Aus Romas falschen Toren : Wir tragen nur den König mit Die Krone ging verloren.
Page 284 - Notwendigkeit beherrscht die Geschicke der Menschen und der Völker. Aber den rechten Mann macht das nicht irre. Denn nicht was wir ertragen, erleben und erleiden wie wir es tragen, das macht den Mann zum Helden.
Page 419 - ... plötzlichem Ansprung einen nach dem andern, Unzählige. Und wenn der Schild so schwer von Geschossen starrte, daß er ihn nicht mehr halten konnte, winkte er dem Schildträger, der ihm einen neuen reichte: so stand er, nicht sich wendend und etwa auf den Rücken den Schild...
Page 265 - Rose — und dabei allem Glück entsagen, nur jenen tiefen Frieden suchen, der da unendlich ernst und hoch ist wie der nächtige Himmel und wie leuchtende Sterne gehen darin auf und nieder traurige, stolze Gedanken — : und dem Pulsschlag des Weltgesetzes lauschen, der in der eignen Brust wie in dem Sterngetriebe geht: — auch das, Christ, ist ein Leben — des Lebens wert.
Page 251 - Mitempfinden, mitdurchkämpfen, Mitdurchklagen muß ich es alles — Alles, alles: — denn geheißen Bin ich Allvater: Bald des besiegten bessern Mannes, Den ein Böser bezwungen, Bitter beißenden Seelenbrand, Wie er grollend in Todesgram Flucht dem grausamen Schicksal: ^ Bald des...
Page 431 - ... Romas falschen Toren : Wir tragen nur den König mit Die Krone ging verloren.« — Als die Bahre an Narses' Sänfte gelangt war, gebot dieser Halt und rief auf lateinisch mit lauter Stimme: »Mein ward der Sieg: — aber ihm der Lorbeer. Da, nimm ihn hin! Ob kommende Geschlechter Größeres schauen, steht dahin: heute aber, König Teja, grüß' ich dich, den größten Helden aller Zeiten!
Page 283 - Da liegt das Reich der Goten!' Mit diesen Worten begann auch Prokop die Satze, die er an diesem Abend in sein Tagebuch eintrug: .Im wichtig Stuck Weltgeschichte luh ich heut bei Tage machen helfen und zeichne ich nun nachts hier ein." (2.375) Nun folgt das authentische Zitat: „Als ich heute das römische Heer seinen Einzug halten sah in die Tore und Königsburg von Ravenna, kam mir abermals der Gedanke: nicht Tugend oder Zahl oder Verdienst entscheidet den Erfolg in der Geschichte.

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