Ein kognitives Modell der Kommunikation: die Relevanztheorie. Oder: Wie verstehen wir, was wir verstehen?

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Europa-Universitat Viadrina Frankfurt (Oder) (Kulturwissenschaftliche Fakultat), Veranstaltung: Hauptseminar: Kognitive Linguistik, Sprache: Deutsch, Abstract: "The complete process of understanding is [...] [at its best] characterized by the joke about the two psychoanalysts who meet on the street. One says, ′Good morning′; the other thinks, ′I wonder what he meant by that′." (Pinker 1994: 230). Wie verstehen wir, was wir verstehen? Diese Frage betrifft das Kernstuck von Kommunikation als Prozess der Informationsubertragung zwischen Sprecher (Sender) und Horer (Empfanger) anhand von Kommunikationsmitteln sprachlicher oder nichtsprachlicher Art. Oft hort man in der Alltagskonversation Nachfragen unsicherer Sprecher der Art ′Verstehen Sie eigentlich, was ich meine?′ oder Auerungen wie ′Ich verstehe nicht, was Du meinst′ von uberforderten Zuhorern. Folglich scheint erfolgreiches Kommunizieren in der Praxis nicht so einfach zu sein, wie es die Theorie definiert. Erfolgreiche Kommunikation gelingt oft, obwohl dies eigentlich unwahrscheinlich ist, da Sprecher und Horer immer individuell unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen: so differieren z.B. linguistische und logische Kompetenz, sowie Welt- und enzyklopadisches Wissen, der Erfahrungshorizont, Ansichten etc. von Kommunikand zu Kommunikand. Aus diesem Grund ist erfolgreiche Kommunikation m.E. als erklarungsbedurftig anzusehen, denn der Erfolg stellt das Wunder dar, nicht der Misserfolg. Warum bzw. auf welche Weise verstehen wir uns (glucklicherweise) trotzdem in der Mehrzahl der Falle? Welches sind die Mechanismen auf sprachlich-linguistischer und kognitiv-inferentieller Ebene, die gegenseitiges Verstehen ermoglichen? Diese Fragen zu beantworten (oder zumindest die Auseinandersetzung mit ihnen zu wagen) stellt das Ziel dieser Seminararbeit dar. Herangezogen werden dabei vor allem die Theorie von H.
 

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