Ein Roman - Drei Theatrale Wirklichkeiten

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GRIN Verlag, 2011 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universitat Wien (Germanistik), Veranstaltung: Goethes Wilhelm-Meister-Romane, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Auseinandersetzung mit Goethes Romanfragment "Wilhelm Meisters theatralische Sendung" konzentriert sich auf das darin vermittelte Theaterbild. Wie der Titel schon sagt geht es um drei Wirklichkeiten: die theaterhistorische Realitat des 18. Jahrhunderts, die Wirklichkeit im Romangeschehen und um Wilhelm Meisters Sicht auf die Wirklichkeit. Nach einer umfangreichen historischen Betrachtung des Theaters der Aufklarung soll gezeigt werden, wie viele und welche theaterhistorische Fakten in den Roman eingeflossen sind und wie dabei Wilhelm Meisters Theorie zum Theater, zur Schauspiel- und Dichtkunst aussah. Dabei wird auf viele bedeutende Diskussionspunkte des 18. Jahrhunderts hinsichtlich des Theaters eingegangen: die Publikumsunterhaltung, die Reinigung der deutschen Buhne, die Vorliebe fur das franzosische Theater, das Ansehen der Schauspieler und der Wandertruppen, die Systematisierung der Schauspielkunst und die Nationaltheateridee. Ist "Wilhelm Meisters theatralische Sendung" eine Darstellung wirklicher Theaterverhaltnisse, ein Spiegel des zeitgenossischen Buhnenwesens, eine Sozialgeschichte der damaligen Schauspielkunst? Oder wird die Wirklichkeit darin eher verzerrt, veblumt, verdunkelt, verfalscht? Welche Sendung vermittelt das Romanfragment?
 

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Contents

a Leben für das Theater die Theaterformen und ihre Schauspieler
16
b Das Erlebnis Theater Bürger Adel Klerus
31
Wilhelm Meisters Wirklichkeit
39
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