Ein Thema, zwei Reporter - gleiche Ergebnisse? Wie ausgeprägt sind die vier Reportagemerkmale Simultaneität, Subjektivität, Präzision und Atmosphäre bei Egon Erwin Kisch und George Orwell?: Analyse am Beispiel zweier Reportagen unter besonderer Berücksichtigung der genannten Merkmale

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GRIN Verlag, 2008 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Technische Universitat Dortmund (Institut fur Journalistik), 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine professionelle Reportage kann man durch vier wichtige Merkmale charakterisieren: Simultaneitat, Subjektivitat, Prazision und Atmosphare. Alle vier Merkmale dienen der Authentizitat der Schilderung und damit der Funktion der Reportage: die Leser zu informieren und am Geschehen moglichst nahe teilhaben zu lassen (vgl. u. a. Haller 1995: 20). Orwell und Kisch haben jeweils eine Sozialreportage uber die Situation der bohmischen bzw. englischen Hopfenpflucker verfasst. Dafur begaben sie sich inkognito unter die Hopfenpflucker und erlebten am eigenen Leib, wie diese Saisonarbeiter lebten, arbeiteten und bezahlt wurden: Kisch zwischen 1910 und 1912 im Saazer Land, George Orwell im Jahr 1931 in der Gegend um Kent. Das Ziel dieser Arbeit ist die Bestimmung des Grades an Funktionalitat der beiden Reportagen nach heutigen professionellen Massstaben. Als Indikator fur die Funktionalitat dienen die eingangs angefuhrten Reportagemerkmale."

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