Ein Vergleich zum Bildungskonzept des Romans "Wilhelm Meisters Lehrjahre" von Goethe und Humboldts Bildungsauffassung

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GRIN Verlag, 2011 - 106 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 2.0, Universitat Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der Bildung wird zu Beginn kurz in seiner historischen Entstehung skizziert. Wichtig fur das Verstandnis des Romans ist vor allen Dingen die Bedeutung des Begriffs im 18. Jahrhundert, die in grossem Masse Wilhelm von Humboldt pragte. Auf diesen bildungstheoretischen Hintergrund folgt die Textarbeit an Wilhelm Meisters Lehrjahren," wobei zuerst auf die Bereiche der Bildung eingegangen wird. Der asthetische Bildungsbereich thematisiert die Vorstellung von Totalitat der menschlichen Fahigkeiten, die in diesem Zusammenhang erlautert wird. Der religiose Bildungsbereich wird durch das sechste Buch, die Bekenntnisse einer schonen Seele," eingefuhrt. Die Turmgesellschaft bringt Wilhelm mit dem ethischen Bildungsbereich in Kontakt, der ihm eine gesellschaftliche Bildungskomponente erschliesst. In dem Psycho-sexuellen Bildungsbereich wird die Entwicklung Wilhelms verfolgt: seine Beziehung zu den Eltern, besonders dem Vater, seine Loslosung vom Elternhaus, seine verschiedenen Liebesverhaltnisse und schliesslich seine eigene Vaterrolle. Auf diese Bildungsbereiche wirken unterschiedliche Bildungsmachte ein, die im vierten Kapitel der Prufungsarbeit betrachtet werden und in zwei Gruppen unterteilt sind: die innere Bildungsmacht und die ausseren Bildungsmachte. Die innere Bildungsmacht ist in dem Menschen selbst angelegt und kann als Bildungstrieb bezeichnet werden. Uber diesen Bildungstrieb kommt Goethes Gedanken der Entelechie zum Ausdruck, auf den an dieser Stelle eingegangen wird. Das Schicksal ist eine der ausseren Bildungsmachter, wobei besonders der Tod den Menschen zu neuen Einsichten fuhren kann. Kunst und Lektur stellen weitere aussere Bildungsmachte dar: doch von fast noch grosserer Rolle ist die Begegnung mit Menschen, wobei besonders das Gesprach eine bildende Funktion ubernimmt. Bildung durch Reisen wir
 

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Contents

Einleitung
2
Die Bereiche der Bildung
16
Die Bildungsmächte
49
Literaturverzeichnis
94
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