Ein kurzer Umriss der deutschen Zeitungsgeschichte des 18. Jahrhunderts

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GRIN Verlag, Mar 9, 2007 - Literary Criticism - 19 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar I), Veranstaltung: Die deutsche Sprache im 18. Jahrhundert, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit soll sich vor allem mit der Entwicklung der Zeitung, welche das Medium einer bürgerlichen Öffentlichkeit des 18. Jahrhunderts darstellt, beschäftigen. Des Weiteren wird aber auch auf die Entwicklung der Zeitschriften eingegangen. In diesem Zusammenhang soll das besondere Interesse auf den Sprachstil der Zeitungen und Zeitschriften gelenkt werden und das Bemühen der deutschen Lexikographen hervorgehoben werden. Der Zeitungsstil gerät bereits in der Mitte des 18. Jahrhunderts unter Kritik. Den Zeitungen wird eine „schlechte“ Schreibart vorgeworfen, welche besonders stark unter dem frankophonen Einfluss stehen. Zuletzt soll das Problem der Mehrsprachigkeit am Beispiel ausgewählter Zeitungen des 18. Jahrhunderts kurz erläutert werden. Dass das Französische in Deutschland des 18. Jahrhunderts ein bedeutsames Kommunikationsmittel ist, lässt sich nicht bestreiten Die deutsche Sprache erfährt wohl zu allen Zeiten fremde Einflüsse, wobei immer wieder verschiedene Sprachen als Quellsprachen fungieren, d.h. Latein, Französisch, Italienisch oder auch Englisch. Im deutschen Sprachraum werden in den Jahren 1686 bis 1789 fast 100 französische Journale gegründet, und zwar nimmt diese Zahl von 1731 bis 1790 von Jahrzehnt zu Jahrzehnt fast gleichmäßig zu. Dies bedeutet nicht nur, dass rund zehn Prozent der französischsprachigen Presse innerhalb der deutschen Sprachgrenzen hervorgebracht wurde, sondern auch die ungebrochene Attraktivität des Französischen soll betont werden, die einen immensen Einfluss auf die Sprache der deutschen Zeitungen – insbesondere auf die Zeitungssprache des 17. Jahrhunderts - ausübt.
 

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