Einbeziehung Heranwachsender in das Erwachsenenstrafrecht

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GRIN Verlag, 2009 - 52 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen (Juristische Fakultat - Kriminologisches Institut), Veranstaltung: Neuere Entwicklungen in der Jugendkriminalitat und im Jugendstrafrecht, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Sehr geehrter Herr Dirr, sie haben ihr gewahltes Thema klug und fur eine Seminararbeit umfassend (auch in die Tiefe gehend) behandelt. Besonders gefallt mir, wo sie die postulierten Argumente seitens der Politik oder Wissenschaft hinterfragen und in ihre Arbeit einbringen. Darum sehr gut (16 Punkte), Abstract: Im JGG und im Erwachsenenstrafrecht spielen die Heranwachsenden (18 bis 21-Jahrigen) eine gesonderte Rolle. Ob sie nach einem Tatverdacht nach dem JGG oder dem StGB behandelt werden, muss im Einzelfall gepruft werden. Angesichts scheinbar gestiegener Tatverdachtigenzahlen (auch) in der Gruppe der Heranwachsenden und spektakular aufbereiteter Straftaten Einzelner, werden Stimmen laut, die eine generelle Hereinnahme von Heranwachsenden in das Erwachsenenstrafrecht fordern. Diese Forderungen werden durch Gutachten und Stellungnahmen verschiedener Experten gestutzt bzw. angegangen. Die Diskussion um die Hereinnahme der 18 bis 21-Jahrigen ist gleichzeitig ein Diskurs uber den im JGG verankerten, zentralen Erziehungsgedanken und die Frage nach der Erziehbarkeit dieser besonderen Gruppe. Zwar lasst sich die Diskussion um die Reform des JGG nicht ganz von der Frage nach der Behandlung der Heranwachsenden trennen, jedoch spielt sie in dieser Arbeit eine untergeordnete Rolle. Um die Aktualitat der Diskussion zu treffen, wurden fur die Arbeit uberwiegend aktuelle Beitrage, Aufsatze sowie Veroffentlichungen aus Politik und Wissenschaft herangezogen.

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