Eine Analyse von Hölderlins "Nachtgesängen"

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GRIN Verlag, 2010 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem der Kontext der Nachtgesangen und die bei Holderlin wichtige Odenform mit Beispielen besprochen ist, wird deutlich gemacht, dass es sich tatsachlich um einen Zyklus handelt. Die Beziehungen, Ubergange und Entgegensetzungen von Nacht versus Tag, Erstarrung versus Aufleben bilden, zusammen mit der Entwicklung der Menschen, einen durchgangigen Werdegang von Abhangigkeit der griechischen Gotter bis zu Unabhangigkeit und eben Gleichwertigkeit; der Mensch ist ja frei geboren. Personliche Umstande, wie Holderlins Angste vor der Zukunft, haben im Hintergrund eine Rolle gespielt, aber der Zyklus ist an erster Stelle einen Versuch mittels der Dichtkunst, der Ubergang des Menschen nach den modernen Zeiten zu illustrieren. Das Gedicht -Halfte des Lebens- wird als Schlusselgedicht separat besprochen. Das Gedicht beginnt mit der Innigkeit. Aber laut des Gesetzes der Wechsel der Tone muss das Ganze aus einer anderen Perspektive beschrieben werden; die pechschwarze Zukunft trifft wie einen Schlag. Es liegt auf der Hand in der zweiten Strophe an Holderlins psychische Krankheit zu denken: Lauterscheinungen eher als stabile Beschreibungen. Vielleicht mussen wir es akzeptieren als eine geniale dichterische Beschreibung der psychischen Zustand Holderlins. Ein Schlusselgedicht! Zum Schluss wird die Rezeption der Nachtgesange in der Musik (Lieder) besprochen.
 

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Hälfte des Lebens Form und Inhalt
15
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