Eine Analyse der Backsteingotik anhand ausgewählter Beispiele: St. Marien zu Lübeck, Klosterkirche Doberan und Chorin, St. Marien zu Prenzlau

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GRIN Verlag, May 24, 2012 - Architecture - 17 pages
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Backsteingotik wird heute als eigener Stil in der kunstgeschichtlichen Forschung allgemein anerkannt, während sie lange Zeit missachtet wurde. Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Backsteingotik von Heimatschutz- und Denkmalpflegeverbänden untersucht, doch der Abriss mehrerer noch ausbaufähiger gotischer Ruinen sowohl in der BRD als auch in der DDR war Zeichen des schwindenden Interesses mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Erst in den 70er Jahren wurde in der BRD und in der DDR die Backsteingotik als wissenschaftliche Thematik wiederentdeckt. Der Kunsthistoriker Nikolaus Zaske lud zu den Greifswalder Backsteinkolloquien ein, deren Ergebnisse neue Ansatzpunkte in der Erforschung der Backsteingotik mit sich brachten. Die Ausstellung „Die Sprache der Steine“ im Jahr 2002 baute darauf auf. Auf der Basis dieser Forschungslage soll diese Arbeit die Backsteingotik thematisieren. Es soll geklärt werden, mit welcher Begründung und anhand welcher Befunde davon gesprochen werden kann, dass die Backsteinarchitektur sich zu einem eigenen Stil entwickelt hat. Hierzu wird der Einfluss der Hausteingotik auf die Backsteingotik analysiert, in dem an konkreten Beispielen gezeigt wird, welche Möglichkeiten das Material Backstein bot und welche Schwierigkeiten im Umgang mit dem Material zu beachten waren. Die Marienkirche zu Lübeck, die Klosterkirchen zu Bad Doberan und Chorin sowie der Giebel der St. Marienkirche zu Prenzlau sollen hierbei als charakteristische Bauten der Backsteingotik exemplarisch untersucht werden. Es muss darauf hingewiesen werden, dass die begrenzte Zahl der Beispiele nur einen Einblick in das Themenfeld Backsteingotik bieten kann.
 

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5/8 Schluss Abteikirche Amiens und Köln Annette Arkadenpfeiler askanische Architektur Backsteinarchitektur im Ostseeraum Backsteinbau Backsteingebiet Backsteingotik in Norddeutschland Bad Doberan Badstübner und Uwe Bau und Architektur Bauregeln der Zisterzienser Bedingungen und Möglichkeiten Böker charakteristische Chor Chorhaupt Chorschluss Chorumgang Christina christliche Denkmal Heft Coutances Doppelturmfassade dreischiffige Eberler Ellger feingliedrige Fenster Fialen filigranen Formsteine Giebel der Marienkirche Gotische Backsteinkirchen Norddeutschlands gotische Hausteinkathedralen Hansestädte und Backsteingotik Hauptbau der kathedralgotischen Haustein Hausteinarchitektur Hausteinformen Hausteingotik Heike hochgotischen hrsg Jöns Josef Kapellen Kathedrale kathedralgotische Vorbilder kathedralgotischen Backsteinarchitektur Kiesow Kloster Chorin Kloster Doberan Kölner Domes konnte konstruktiven Bedingungen Langhaus Laubkapitelle Laufgang Lissok Lübecker Marienkirche Marienkirche als Hauptbau Marienkirche zu Prenzlau Maßwerk und Bogenfries Material Backstein Michael mittelalterliche Backsteinarchitektur Norddeutschlands Möglichkeiten des Backsteinmaßwerks Nikolaus Zaske Norddeutsche Backsteingotik Norddeutsche Backsteinkirchen Norddeutschlands zwischen Elbe Obergaden Ostseeküste bis Rügen Pfefferkorn Portale Pultdach Putzblenden Querhaus Quimper Roggatz Rudolf Seitenschiffen spitzbogigen Stabwerk Strebepfeiler technischen und konstruktiven Thomas Beyer Triforium Usedom Vorbildfunktion Westfassade Zisterzienser zweizonige

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