Eine Auswahl für Freunde der altern vaterländischen Dichtkunst, Volumes 1-2

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Bauer, 1829
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Page 79 - Wer schlüchtisch ist und nichtsen acht, dann essen, trinken und viel schlafn, aus dem macht man im Land ein Grafn. Wer tölpisch ist und nichtsen kann, der ist im Land ein Edelmann. Wer also lebt wie obgenannt, der ist gut ins Schlauraffenland, das von den Alten ist erdicht, zu Straf der Jugend zugericht...
Page xiv - In dem Saal stund unecket bedecket ein Tisch mit Seiden grüne, am selben saß ein Alt Mann, was Grau und weiß, wie ein Taub dermaß, der hett ein'n großen Bart fürbas; in ein'm schönen großen Buch las mit Gold beschlagen schön...
Page 90 - Tag bist Herr Gott du, So stehet dir auch billich zu, Daß du die Gaiß nembst in dein hut, Wie sie von hertzen bitten thut, Vnd behüt sie den gantzen Tag Das sie sich...
Page 89 - Heint ich sonst nichts zu essen hon Daheim mit meinen kleinen Kinden, Nun geh hin wo du Weyd thust finden, Gott der bhüt dich mit seiner Hünd, Mit dem die Fraw widerumb wend Ins Dorff, so gieng die Gaiß jhr straß.
Page 19 - Als ich ir aber kam so nahen, Wich sie von mir gleich wie ein schatten Und sprach zu mir nach disen thaten: Mein Hans, das mag nit mehr gesein. Ich bin nit. mehr wie vorhin dein.
Page 94 - Der faul Schlüssel, Lecker vnd Bub, Das ein Pain in die hoch auff hub, Vnd zeigt jhn dort ein ödes Hauß Im Feld, da müßt jhr gehn hinauß, Nach dem der faul sich dend vnd streckt, Sein Haupt mit dem Hut wider deckt, Schlief vnd schnarcht wie ein alter Gaul, . Wann er war nichts werd vnd stüdfaul, Nach dem giengen sie hin beysand, Vnd wurden wider jrr im Land, ^, Kamen vor eim Dorff in ein Acker , Da schnit ein Bawrn Magd gar wacker, Der schweiß jhr übers Angsicht ran. Der HErr. Der HErr redet...
Page 91 - HErr vergib mir mein Thorheit, ' Ich will fort der Regierung dein Weil ich leb, nit mehr reden ein. Der HErr. sprach: Petre dasselb thu, So lebst du fort mit stiller rhu, Vnd vertraw mir in meine Häudt, Das allmechtige Regiment.
Page 87 - O Herre Gott und Meister mein, Mich wundert sehr der Güte dein. Weil du doch Gott allmächtig bist, Läßt es doch gehn zu aller Frist In aller Welt, gleich wie es geht.
Page xxiv - Ewge nur gewührn, das du erworben hast durch deinen herben bittern Tod; das bitt ich dich, mein Herr und Gott!
Page 13 - Bed. kündigt ihm die freundschaft auf. *M«in trew ich gar verloren spür Der strosack ligt mir vor der thür. IV, 323, 13 f. XXII, 383, 15 t XX, 61, 16 ff. XVII, 117, 16 ff. IX, 428, 28 f; 254, 19 f. Bed. Ähnl. wie oben. — Wa. IV, 920, Strohsack 8. Strom, S. Streben. Stubentür. t*Da findt man manchen vollen zapffen, Der offt kaumb die stubn-thür kan treffen.

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