Eine "Welt der Farce" in Samuel Becketts Warten auf Godot

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GRIN Verlag, Mar 1, 2007 - Literary Criticism - 14 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Siegen, Veranstaltung: Samuel Beckett zum hundertsten Geburtstag, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Samuel Becketts Warten auf Godot kann als eines der berühmtesten Werke des Absurden Theaters bezeichnet werden. Es entstand 1948, wurde jedoch erst 1953 in Paris uraufgeführt. Warten auf Godot prägte die Literatur des 20. Jahrhunderts nachhaltig, jede neue Inszenierung dieses Stückes gilt auch heute noch als zeitnah. In dieser Arbeit soll gezeigt werden, dass Samuel Beckett Strukturelemente der traditionellen Farce in Warten auf Godot verwendete, um damit die Intentionen des Absurden Theaters dem Zuschauer näher zu bringen. Zunächst wird der Begriff des Absurden Theaters definiert, danach auf die Merkmale der Farce und die Sinnlosigkeit, die diesem Stück zugrunde liegt, eingegangen. Anders als im modernen Drama, das allein durch seine Sprache klare Verständigung schafft und somit keine Fragen offen lässt, reduziert das Absurde Theater die Sprache und verunstaltet sie regelrecht. Somit soll anhand der Gliederungspunkte Die Struktur und Absurde Figuren und ihre „Handlungen“ sowie Die Sprache gezeigt werden, dass dies essentielle Elemente sind, die das Absurde Theater zu dem machen, was es ist. Der vierte Punkt setzt sich schließlich mit der Frage auseinander, inwiefern Warten auf Godot als eine „moderne“ Farce betrachtet werden kann, und warum Becketts Aussage in diesem Stück noch heute eine Allgemeingültigkeit besitzt, die das Interesse der Zuschauer weckt. [...]
 

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