Einer muss heiraten!

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H. Holt, 1866 - 63 pages
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Popular passages

Page 11 - Du würdest gewiß recht glücklich werden. Der Ehestand, das Familienleben sollen doch so schön sein. Ich sehe Dich ordentlich vor mir, an der Seite eines reizenden, guten Weibes, umringt von blühenden glücklichen Kindern; wie sie Dich herzen und küssen, auf Deinen Knieen sich schaukeln und wie Ihr Euch Alle so recht von Herzen lieb habt. O, glaube mir, ein solches Glück ist beneidenswerth.
Page 6 - Aber recht, du bist ja der ältere und mußt mit deinen guten Lehren noch das bißchen Leben Wilhelms zerstören. Der hat doch noch Gefühl, noch ein Herz im Leibe ; aber du, du thätest am besten, dich in Leder binden und zu deinen alten Scharteken ^ stellen zu i5 lassen.
Page 11 - Sieh, ich weiß, du hast schon früher bei den Damen Glück gehabt. Du hast mehr Routine;' du bist auch schon geliebt worden.
Page 3 - Oel. göhen, in das uerdamnUeKalbfell vertieft. . Alles könnte ringsum zu Grunde gehen, sie merkten nichts davon, und das stärkste Erdbeben wäre nicht im Stande, sie aus ihrer Lethargie aufzurütteln — Heda, ihr Bücherwürmer, Ihr Pergamentmotten, die Frühstücksstunde ist lange vorüber, und Ihr thut gerade, als ob Ihr gar keinen Magen hättet! Wilhelm.
Page 4 - Soll einem da nicht die Geduld reißen?" Ist es nicht eine Sünde und Schande, daß ein Paar tüchtige, kräftige junge Männer, die etwas Rechtes" zu leisten im stande wären, hinter ihren Büchern vertrocknen wie in Rauch gehangene Heringe !
Page 49 - Ganz zufällig. Wie ich aus meinem Zimmer trete, vernehme ich ein lebhaftes Gespräch ; ich bleibe stehen : Heinrich und Lisbeth haben so eben den Tisch geordnet, Heinrich sagt darauf ganz selbstzufrieden: Gott sei Dank, der Tisch ist gedeckt, und verlangt von Lisbeth, sie solle das auch sagen; denn das müsse man nach vollendeter Arbeit thun. Emma. Wie einfältig! Alfred, Lisbeth weigerte sich, Heinrich bestand darauf, sie geriethen in einen förmlichen Streit, er wollte sie zwingen, aber sie blieb...
Page 7 - Unsere Wünsche sind bescheiden und unsere Bedürfnisse gering. Wir wollen gern auf Geld und Gut verzichten, nur quälen Sie uns nicht länger mit der fürchterlichen Heirath. G ertrud e. Gut, das könnt Ihr haben! Aber ich gehe auch und überlasse Euch Eurem Schicksal ! Seht dann zu, wie Ihr fertig werdet. Jacob, Ernst ««schreit,. O, beste Tante, wo denken Sie hin?
Page 9 - Wcmkelmuth und kein Ende! Da wären wir also wieder auf dem alten Flecke. Steht Ihr nicht da, als ob Ihr zum Richtplatz solltet! Ihr Hasenfüße, faßt Euch doch ein Herz, an Kopf und Kragen geht es ja nicht.
Page 29 - Ja, meine liebe, herzige Braut, die mich eben durch ihre Einwilligung zum glücklichsten Menschen machte. GERTRUDE. Nun, das sind mir schöne Geschichten!
Page 7 - Nun also, wenn Sie uns noch lieben, so stören Sie uns nicht in unserem Glücke, das wir in stiller Zurückgezogenheit, in unseren Studien und Forschungen finden.

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