Einführung in die Theorie der Elektrizität und des Magnetismus: Zum Gebrauch bei Vorträgen, sowie zum Selbstunterricht

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S. Hirzel, 1922 - Electricity - 208 pages
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allgemeinen Änderung Aufpunkt Ausdruck außen Bedingung beiden beliebig Berechnung besitzt bestimmt betrachten Bewegung bezeichnet Beziehung const daher Dielektrizitätskonstante Differentialquotienten Dipol Doppelschicht einfache elek elektrische Feld elektrische Feldstärke elektrische Ladung Elektrizität Elektrizitätsmenge Elektrodynamik elektromagnetisches Feld elektromotorische Kraft elektrostatischen Feldes endlich Energieströmung entsprechenden ergibt ersten Fall Feldgleichungen Fläche Flächenelement Funktion ganzen geladenen gesamte Gesamtladung geschlossene Ströme Geschwindigkeit Gesetz gleich Null Glied Grenzbedingungen Grenzfläche Größe homogenen Induktion Integral Integration irgend Isolator Joulesche Wärme Komponenten konstant Kontaktspannungen Koordinaten Körper Kraftlinien Kugel Kurve Ladungsdichte Laplaceschen Gleichung läßt Leiter Leitersystems linearen Magnetfeld magnetische Energie magnetische Feldstärke Magnetisierung Magnetismus Maßsystem Maßsystemen mechanische Kraft Medium Nadel nämlichen negativen Normalen Oberfläche Permeabilität ponderomotorischen positiven Potential Potentialfunktion proportional quasistationären Querschnitt Radius Randkurve Raum räumliche Richtung ruhenden Satz schen Schwingungen speziellen stationären statischen stetig Stromfäden Stromlinien Stromstärke Strömung Substanzen Theorie trische unendlich kleinen Vakuum Vektor Vektorpotential verschiedene verschwindet Vorgänge Welle Wert Wirkungen zunächst zwei zweier zweiten

Popular passages

Page 1 - Nach diesem Prinzip gibt es in der Natur keine ursächliche Wirkung unmittelbar in die Ferne ; dh es kann nicht vorkommen, daß die Wirkung eines lokalen Ereignisses sich plötzlich an einem mehr oder weniger weit entfernten Ort, mit Überspringung der dazwischenliegenden Körper, geltend macht. Vielmehr pflanzt sich eine jede ursächliche Wirkung von Punkt zu Punkt mit endlicher Geschwindigkeit durch den Raum fort. Daraus folgt, daß alles, was an einem gewissen Ort zu einer gewissen Zeit geschieht,...
Page 1 - Nach diesem Prinzip gibt es in der Natur keine ursächliche Wirkung unmittelbar in die Ferne ; dh es kann nicht vorkommen, daß die Wirkung eines lokalen Ereignisses sich plötzlich an einem mehr oder weniger weit entfernten Ort, mit Überspringung der dazwischenliegenden Körper, geltend macht. Vielmehr pflanzt sich eine jede ursächliche Wirkung von Punkt zu Punkt mit endlicher Geschwindigkeit durch den Raum fort. Daraus folgt, daß alles, was an einem gewissen Ort zu einer gewissen Zeit geschieht,...
Page 2 - Übergewicht über alle anderen verschafft hat, ist also im Grunde nicht ihre größere „Richtigkeit", sondern vielmehr ihre größere Bestimmtheit und Einfachheit. Denn nach ihr braucht man sich bei der Berechnung der Vorgänge an einem Ort grundsätzlich nicht zu kümmern um das, was an anderen, endlich entfernten Orten passiert, sondern darf sich beschränken auf die Betrachtung der Ereignisse in der...
Page 136 - Denn sobald man von stationären zu wechselnden galvanischen Stromstärken übergeht, treten Erscheinungen auf, welche direkt beweisen, daß der Isolator bei dem Strömungsvorgang keineswegs die passive Rolle spielt, die ihm bei dem mechanischen Bilde des nach außen vollkommen abgeschlossenen festen Röhrensystems zuerteilt wird. Schon der Umstand, daß bei der stationären Strömung innerhalb des...
Page 135 - Betrage nach durch (307) dargestellt, wie eine nähere Rechnung bestätigt, auf deren Durchführung wir hier verzichten können. So fremdartig und so unnötig verwickelt die geschilderte Form der Energiebilanz zunächst erscheinen mag, so entspricht sie doch den wirklichen Verhältnissen weit besser als die in dem oben geschilderten Bilde des Flüssigkeitsstromes auftretende.
Page 135 - Kontaktstelle die Energie in den Isolator ausströmt, da das Vorzeichen der elektrischen Feldstärke im Isolator mit dem der Kontaktspannung E wechselt, während dagegen die Richtung der magnetischen Feldstärke durch die Stromrichtung gegeben ist und von dem Vorzeichen von E nicht beeinflußt wird.
Page 135 - Flüssigkeit herangezogen. Der Jouleschen Wärme würde dann die Reibungswärme entsprechen, dem Potentialgefälle das Druckgefälle, und der Aufwand von molekularer Energie an der Grenze zweier Leiter würde versinnlicht durch die Tätigkeit eines besonderen Mechanismus, der an der Verbindungsstelle zweier Rohren die Flüssigkeit auf einen höheren Druck aufpumpt.
Page 135 - ... Joulesche Wärme eines Leiters nicht aus den angrenzenden Leitern, sondern aus dem angrenzenden Isolator geliefert wird, durch dessen Grenzfläche die Energie quer gegen die Stromlinien von allen Seiten in den Leiter eintritt. Nun muß selbstverständlich der Isolator wegen des stationären...
Page 135 - Wärme nicht etwa durch die Grenzflächen, sondern durch den Mantel des Zylinders, und das entsprechende gilt für den ganzen Leiter. So gelangen wir zu der auf den ersten Anblick sehr seltsam anmutenden Folgerung, daß die Joulesche Wärme eines Leiters nicht aus den angrenzenden Leitern...
Page 135 - Energietransports eine ganz unzutreffende Vorstellung gibt. Denn bei dem Flüssigkeitsstrom fließt die Energie, als mechanische. Arbeit des auf der bewegten Flüssigkeit lastenden Druckes, in der...

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