Einfluss von Diclofenac (NSAR) auf die Knochenbruch- und Wundheilung: Tierexperimentelle Untersuchungen an der Ratte

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GRIN Verlag, 2010 - 116 pages
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Habilitationsschrift aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medizin - Chirurgie, Unfall-, Sportmedizin, Universitat Ulm (Chirurgische Klinik), Sprache: Deutsch, Abstract: Nichtsteroidale Antiphlogistika haben einen mehr oder weniger hemmenden bzw. verzogernden Einfluss auf die Knochenbruchheilung. Auch wenn dies bisher nur im Tierversuch eindeutig nachweisbar war: Alle vorliegenden Ergebnisse sowie die bisher gefundenen Wirkmechanismen lassen keine andere Schlussfolgerung zu als die - zumindest bedingte - Ubertragbarkeit dieser Erkenntnisse auf den menschlichen Organismus. Entwickelt wurde ein praktikables Frakturheilungsmodell an der Rattentibia, was sich - je nachdem ob zusatzlich eine Fibulafraktur gesetzt wird oder nicht - als stabiles oder instabiles Modell anwenden lasst und auch beide Modelle untereinander vergleichbar sind. Bei der oralen Medikamentenapplikation konnte gezeigt werden, dass diese in der Zubereitungsform von Geleekugelchen von den Ratten problemlos aufgenommen wurde. Hilfsmittel wie Magensonden o.a. waren hier nicht erforderlich. In dieser Untersuchung konnte die Hemmung der Knochenbruchheilung unter Einnahme von Diclofenac mittels biomechanischer Testung eindeutig nachgewiesen werden. Diese Ergebnisse konnten bestatigt werden durch die radiologische Knochendichtemessung sowie die histologische Auszahlung neu gebildeter Osteoblasten in der Spongiosa. Wenn auch diese Ergebnisse nicht in allen Punkten histologisch verifiziert werden konnten, so durfte dies lediglich an der Anzahl der operierten Tiere liegen, da die Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen in Relation zur Gruppengrosse zu gering waren. Eine zeitliche Einordnung ist histologisch insofern moglich, als sich die Tiere der Placebogruppe in einem fortgeschritteneren Stadium der Heilung befanden verglichen zu den Tieren der Diclofenacgruppe. Somit kann man eindeutig von einer Verzogerung der Knochenbruchheilung sprechen. Auch die Wundh"
 

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Contents

ABKÜRZUNGEN
4
ARBEITSHYPOTHESE
24
AUSWERTUNG
37
STATISTIK
50
DISKUSSION
77
ZUSAMMENFASSUNG
94
Copyright

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Common terms and phrases

21 Tage 3-Punkt-Biegeprüfung Abbildung Acta Orthop Scand Analgetika analgetische antiphlogistische Applikation Bereich Biegesteifigkeit Bindegewebe biomechanischen biomechanischen Prüfung bone Boxplot Clin Cyclooxygenase Cyclooxygenase-2 deutlich niedriger Diclofenac Diclofenac behandelten Tieren Diclofenac-Natrium Diclofenacgruppe distalen Femur Dosierung durchgeführt Effects eindeutig Einfluss von Diclofenac Epidermis Epidermisdicke Ergebnisse Exakt Fibroblasten Fibula fracture healing Fraktur Frakturheilung Frakturmodell Geflechtknochen Geleekügelchen Gewebe Gruppe A2-D Hauptzielgröße Haut Heilung Hemmung histologischen hohen Indometacin indomethacin Kallus Kirschnerdraht klinisch Knochen Knochenanteil Knochenbruchheilung Knochendichte Knochendichte im CT Knorpel konnte Kortikalis Mann-Whitney-U-Test Marknagelung Maximalkraft Median Medikamente medikamentöse Therapie erfolgte Messung der Knochendichte nachgewiesen Narbe Narbengewebe Nebenwirkungen neu gebildeten Osteoblasten ng/ml Nichtsteroidale Antiphlogistika Opioide oraler Ossifikation Osteoblasten Osteotomie Osteotomie der Tibia Placebo Placebotiere postoperativen Präparate Prostacyclin Prostaglandine proximal radiologisch Ratte Remodeling repair signifikant Somit sowie Stabilität Stratum study Surg Technovit Thromboxan Tibia Tibiaosteotomie Tierversuch Tramadol Tramadolgruppe unbehandelten Unterschiede Untersuchung vermindert Versuchsreihe verwendet Voltaren Wirkstoff Wirkung wound healing Wundheilung zeigte Zellen zentral Zone

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