Einschneidende Massnahmen: Pockenschutzimpfung und traditionale Gesellschaft im Württemberg des frühen 19. Jahrhunderts

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Franz Steiner Verlag, 1998 - History - 524 pages
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Die Einfuehrung der Pockenschutzimpfung um 1800 konfrontierte die Bev lkerung in bis dahin ungekannter Weise mit "moderner" Medizin und rief im Buergertum eher freundliche, in der Landbev lkerung h ufiger auch skeptische Reaktionen hervor. Mit dieser volkskundlich-medizinhistorischen Dissertation liegt eine erste detaillierte sozialhistorische Regionalstudie ueber die Einfuehrung der Pockenschutzimpfung in Deutschland vor. Anhand der Begruendungen fuer die fruehe Impfablehnung geht das Buch in seinem Kern der mentalit tsgeschichtlichen Frage nach, was "Traditionalit t" im Spiegel gesundheitsbezogener Vorstellungen ausmachte, und korrigiert das heute noch h ufig verbreitete Bild von der Vormoderne als "Negativabzug" der Moderne. "Empirisch und theoretisch anspruchsvoll [...]. Die Arbeit fuellt eine Forschungsluecke."VSWG.
 

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Contents

Vorwort
7
Der analytische Rahmen
58
Pocken und Pockenschutzimpfung
99
Pocken und Pockenschutzimpfung aus der Sicht
213
Einstellungen
268
Medizinische Motive der Impfablehnung
296
Nichtmedizinische Rahmenbedingungen als Motive
362
Von außen zugeschriebene Ursachen der Impfablehnung
413
Ergebnisse Schlußfolgerungen und Ausblick
447
Anhang
485
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