Einstellungen zum Suizid in Deutschland und Israel - Ein Vergleich

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GRIN Verlag, Aug 11, 2008 - Psychology - 189 pages
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Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: Magna Cum Laude, Freie Universität Berlin (Freie Universität Berlin), 150 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die allgemeinen Einstellungen zum Leben, Tod und Freitod sind insbesondere heutzutage von einer großen Relevanz. Noch nie war in unserer Gesellschaft die Grenze zwischen dem Begriff des Lebens und dem des Todes so fließend und durchlässig wie heute. Einerseits verspricht die heutige (genetisch-medizinische) Forschung eine immer längere Lebenserwartung, andererseits fürchtet man in den modernisierten Gesellschaften immer weniger den selbst herbeigeführten Tod, viel eher ein qualvolles oder sinnlos verlängertes Leben. So nimmt das philosophische und rechtliche Interesse an dem „Freitod“ sowie an der Sterbehilfe zu, während die religiösen und moralischen suizidtabuisierenden Normen immer mehr an Bedeutung verlieren. Die traditionelle „Kultur des natürlichen Todes“ - die nur von Gottes Willen bestimmt sein sollte – scheint mit der Modernisierung unserer Gesellschaft langsam zu verschwinden. Treffen jedoch diese Tendenzen in den Einstellungen zum Suizid unterschiedliche Gesellschaften und Kulturen im gleichen Maße? Bleibt die Akzeptanz des „Freitodes“ von politischen Ereignissen oder von all-täglicher Lebensbedrohung unberührt? Welche kulturellen und politischen Faktoren beeinflussen die Einstellungen zum Suizid und eventuell auch die Häufigkeit der Handlung selbst? Derartige kulturpsychologische Fragen haben mich bewogen, die heutigen Einstellungen zum Suizid zwischen Israel und Deutschland qualitativ zu vergleichen und kritisch zu diskutieren.
 

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Contents

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II
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III
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IV
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affektiven Aggression allgemeinen Einstellungen Alltagsrealität AMÉRY Anomie Attitude ausgeprägte Autoaggression Autoren Bedeutung bedrohten Lebenssituationen beschrieben Demnach deutschen Probanden deutscher und israelischer Deutschland und Israel diskutiert DURKHEIM eher eigenen Einbindung in soziale Einstellungen zum Leben Einstellungen zum Suizid Einstellungen zur Suizidalität Einstellungskomponenten Einstellungsobjekt emotionale Erklärungsmodell existenzielle Explorationen Faktoren Familie FISHBEIN Freitod FREUD Gefühle gegenüber dem Suizid geminderte geprägten Gesellschaft HENSELER historisch-traditionellen individualistisch Individuum insbesondere Interpretation Interviews israelischen Probanden Jahre Juden jüdische Tradition Kibbuz Kinder kognitive Komponenten könnten Krisen Kultur kulturelle kulturspezifischen Ländern Massada Menschen Nahariya Narzissmus Narzissmustheorie narzisstische nationale Objekt Personen philosophischen politisch bedingten postuliert präsuizidale präsuizidale Syndrom Probanden beschreiben psychischen psychoanalytischen qualitativen religiösen RINGEL SCHMIDTKE Selbstmord Selbstmordattentaten Selbsttötung Sicht sowie sozial-familiäre soziale und familiäre Sozialeinstellungen spirituelle Sterbehilfe suizidalen Krise suizidalen Verhaltens Suizidanten Suizidforschung Suizidhandlung Suizidhäufigkeit Suizidrate Suizidversuch Talmud TEISING Todestrieb traditionellen Überleben universelle unserer Unterschiede verheiratet viel Volkes vorliegende Arbeit vorliegende Vergleich weiblich Wertvorstellungen Zusammenhang zwischenmenschlichen הבקנ הירהנ יושנ

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