Einstellungsgespräche erfolgreich führen: Ein Praxisleitfaden für die Auswahl der besten Bewerber

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Springer-Verlag, Sep 20, 2008 - Business & Economics - 184 pages
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Einführung Bewerber antworten in Vorstellungsgesprächen nicht einfach spontan und unreflektiert. Die Antworten werden oftmals überlegt und taktisch gegeben. Diese Tendenz verstärkt sich durch die inflationär anwachsende Zahl von Ratgebern für Bewerber. Man muss davon ausgehen, dass so gut wie jeder qualifizierte Bewerber vorbereitet zum Vorstellungsgespräch kommt. Wie sinnvoll und realitätsangemessen diese Form der Vorbereitung ist, ist dabei eine andere Frage. Die zentrale These dieses Buches lautet: Bewerber verhalten sich in Vorstellungsgesprächen nicht „natürlich“, nicht „spontan“, sie reagieren (bewusst oder unbewusst) nicht so, wie sie sich „normalerweise“ verhalten w- den, sondern in einer mehr oder weniger verzerrten Art und Weise. Das schränkt die Validität des Vorstellungsgespräches stark ein. Die Qualität hängt aber auch stark von der Kompetenz des Interviewers ab. Seitens des Interviewers ist ein solches Gespräch nicht einfach. Oftmals wird man als Interviewer, insbesondere als Fachbereichsvertreter, völlig unvor- reitet mit diesem Thema konfrontiert. Das Vorstellungsgespräch erscheint auf den ersten Blick relativ einfach, man muss sich (anscheinend) nur mit dem Bewerber zusammensetzen und mit ihm reden. Um ein gutes Vorstellungsgespräch führen zu können, ist es notwendig, einige Schalter im Kopf umzulegen und ein teilweise völlig anderes Gesprächsverhalten anzuwenden, als dies in „normalen“ Gesprächen angemessen ist. 10 Einführung Vorstellungs- Normales gespräch Gespräch Geschlossene Offene Fragen Fragen Sensorisch genaues Flüchtiges Zuhören Zuhören Allgemeine Präzises Aussagen Nachfragen Bedeutungs- Bedeutungen generierung durch explizit Wahrscheinlichkei- erfragen berechnung Abbildung 1: Normales Gespräch und Vorstellungsgespräch: Schalter umlegen Die Bedeutung dieser einzelnen Schalter wird in den Kapiteln zur Gesprächstechnik intensiv erläutert.
 

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Contents

Einführung
11
Zusammenfassen
29
Aufzählungen verlangen als eine Technik des Nachfragens
44
Der Mikro und der Makroprozess
63
Das MetaModell als formale Hilfe zum Nachfragen
77
Spezielle FragenÜberprüfung der Antworten
85
Interviewerverhalten beim Stellen von Fragen mit quantifizierbaren Antworten
100
Spezielle Anforderungen
125
Dynamik in Entscheidergruppen
157
Training des InterviewerVerhaltens
161
Supervision und Rückmeldung
162
Lernprinzipien
163
Rückmeldung des Interviewerverhaltens
165
Zusammenfassung
167
Anhang
169
Offene und geschlossene Fragen
170

Verhaltensbeobachtung während des Zweiergespräches
141
Durchführungstechnische Gesichtspunkte
145
Notizen
146
Zeitplanung
149
Leistungskurve
151
Auswertung des Interviews
153
Der erste Eindruck
154
Vorgehen bei der Auswertung
155
Offene Fragen formulieren
171
Paraphrasieren
173
Blech reden
175
MetaModell
176
Nominalisierungen
177
Originalität von Antworten
179
Abbildungsverzeichnis
181
Copyright

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Common terms and phrases

Abbildung aktive Zuhören Antworten des Bewerbers Arbeit Aspekte Assessment-Center Aufgabe Auswertung Beantwortung Befragte Begriffe Beispiel beschreiben beschriebenen besetzenden Stelle besonders besteht Bewerber antwortet Bewerberantwort Bewerberpräsentation Bewerbungsgespräch Beziehungsebene Blickkontakt blinden Fleck daher dargestellt Dimension Effekt eher Eindruck Einstiegsfrage Entscheidungen entsprechenden erhalten ersten Faktoren der Arbeitszufriedenheit formalen formulieren Fragende Gehirn geht geschlossene Fragen Gespräch Gesprächsplan gibt Gruppe häufig hinterfragen indem individuelle Bedeutung Informationen Inhalt Interviewer jeweiligen Kapitel Kippfigur Kollegen Kommunikation konkrete Konkretisierung Kulturdimensionen Kurzzeitgedächtnis Machtdistanz Maskulinität mehrgliedrige Fragen Menschen Mitarbeiter Modell möglichst muss Nachfolgend Nachfragen natürlich Netzhaut New Economy Nicht-Information Nominalisierung offener Fragen Organisation Organisationseinheit Passung Personen Präsentation prinzipiell Probanden Prozess Prozessor Regel relativ relevante Rudolf Scharping schnell Schnittmenge Selbstkundgabe Sender sensorisch Sicht sinnvoll Situation sollte spontan Standardantworten tatsächlich Teamarbeit Techniken Teil Teilfrage Thema Übung Universalquantifizierungen unserer Validität des Interviews verbalen verschiedene viele Vorgehen Vorstellungen des Bewerbers Vorstellungsgespräch wahrscheinlich weitere weniger Werthaltungen wichtig zirkulärer Fragen Zuhören Zusammenarbeit Zusammenfassen zusätzlich zwei

About the author (2008)

Eberhardt Hofmann ist Arbeits- und Organisationspsychologe und für die Personalauswahl und -entwicklung in einem Großunternehmen verantwortlich.

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