Elektrometallurgie und Galvanotechnik: Die Halb- und Leichtmetalle

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A. Hartleben, 1900 - Electrometallurgy
 

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Popular passages

Page 77 - B. Der Einsatz W soll die Heizgase eines beliebigen kräftigen Gasbrenners zunächst um die Tiegelwandungen nach oben führen, von wo aus sie dann in dem Zwischenraume zwischen W und O abwärts fallen, um schliesslich durch den Fuchs Z zu entweichen. Ein nach oben gebogener Fortsatz des Flansches F ist durch Verschraubung mit der Leitung N verbunden. Während man den vollständig zusammengesetzten leeren Tiegel eine Zeit lang anwärmt, schmilzt man am besten in einem zweiten Tiegel T das zu elektrolysierende...
Page 65 - Heerde des Flammofens in geschmolzenem Zustande und zwar in solcher Höhe, dass die in den Halbretorten gelagerten Elektroden vollständig davon bedeckt sind. Das an den negativen Elektroden sich abscheidende Metall, sowie das an den positiven Elektroden frei werdende Halogen sammeln sich im Innern der Halbretorten an und sind durch den durch das Eintauchen der Halbretorten in die Schmelze gebildeten hydraulischen Verschluss von den Feuergasen abgeschlossen. Die Halbretorten werden aus feuerfestem,...
Page 77 - Heizkammer besteht aus einem weiteren, in den an einem Stative S verstellbar befestigten Eisenblechmantel M eingesetzten Chamotterohre O und dem Einsatze W aus feuerfester Thonmasse. Beide ruhen auf der mit einer centralen Öffnung versehenen Chamotteplatte B.
Page 77 - K und ein zu starkes Verbrennen der Anode zu verhüten, kann man eine Holzkohle in ersteren einlegen, die natürlich herausgenommen werden muss, sobald die Schmelze fertig zum Einpiessen ist.
Page 76 - Leitungsdrahte verschrobene Klammer V eingeklemmt , durch den ringförmigen Porzellandeckel L gehalten , das Porzellanrohr wieder wird durch einen Wulst von dem ebenfalls ringförmigen Porzellandeckel d getragen, während der Tiegel vermittels des Flansches F auf dem aus einer oder zwei Chamotteplatten gebildeten Deckel D einer PERROT-Feuerung ruht.
Page 77 - Anoden noch etwas reducieren lässt. Nach hinreichend lange fortgesetzter Elektrolyse wird man durch die klare Schmelze hindurch beobachten können, wann sich eine dem Versuchszwecke entsprechende Menge Metall im Tiegel angesammelt hat. Man unterbricht dann die Stromzuleitung, löst die Verschraubungen an den Elektroden und hebt zunächst den Deckel d mit allem, was darauf ruht, aus dem Schmelzgefäße.
Page 187 - Rohr R zum Kühlen eingerichtet, zu diesem Zwecke also mit Wasserzuflussrohr E und dem Ablaufrohre X versehen, während eine nicht ganz bis oben reichende Scheidewand in der Mitte des Rohres R das Wasser zwingt, bis oben an den oberen Rohrboden zu steigen. Durch ein Stichloch S kann man während des Betriebes das abgeschiedene Metall abstechen und in dem Eingüsse G auffangen.
Page 3 - Während an der negativen Elektrode das Antimon ausgefällt wird , wird gleichzeitig an der positiven Elektrode das Eisenchlorür oxydiert und zu Eisenchlorid regeneriert. Das Eisenchlorid wird dann wieder zum Lösen der betreffenden Antimonverhindungen benutzt.
Page 213 - Kathodenfläche, in Gestalt eines im feuchten Zustande tiefschwarzen Niederschlages ziemlich fest an der Kathode abgeschiedene pulverförmige Aluminium wird mit dem Kupferblech aus der Flüssigkeit gehoben , von geringen Mengen immer oberflächlich anhaftender Thonerde durch gelindes Abspülen befreit, sodann durch gepressten Wasserstrahl vom Kupferblech abgelöst , mit reinem kalten , namentlich kochsalzfreiem Wasser ausgewaschen und bei gelinder Wärme in freier Luft getrocknet (Erfolg doch sehr...
Page 74 - M eingesetzt, welche aus einer Mischung äquivalenter Mengen von Thonerde und Kohle für Aluminium , und von Magnesia und Kohle für Magnesium bestehen. Die Kohle verbindet sich mit dem Sauerstoff des Erdmetalloxydes , dessen Metall sich mit dem Chlor verbindet und in die Schmelze tritt. Patentansprüche: 1. Ein Apparat zur fabrikmässigen Darstellung der Metalle der Erden aus ihren wasserfreien Chlor- und Fluorverbindungen, bestehend aus einem geschlossenen und als negative Elektrode dienenden...

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