Elementarbildung während der Industrialisierung: das Volksschulwesen der Stadt Aachen von 1814 bis 1924

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Der Autor untersucht auf breiter Quellenbasis die Durchführung der Schulpflicht in Aachen, wo die Industrialisierung am frühesten in Deutschland begann. Mit den Zahl- und Armenschulen standen für die Kinder des Bürgertums und des Proletariats zwei unterschiedliche Elementarschulen zur Verfügung, die erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu meist achtklassigen Volksschulsystemen zusammengefaßt wurden. Beleuchtet werden die unterschiedlichen Interessen von Stadt und Staat, von Wirtschaft und Kirche. Der überwiegend katholische Charakter Aachens und die Distanz der städtischen Repräsentanten zum protestantischen Preußen lassen die Schulpolitik zu einem großen Konfliktfeld werden. Das zeigt sich etwa im sogenannten Kulturkampf und der vorübergehenden Entlassung der Geistlichen aus der Schulaufsicht.

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Contents

Neuordnung des Elementarschulwesens bis 1889
236
Ausbau des Volksschulwesens 18891924
249
Zusammenfassender Rückblick
285
Copyright

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About the author (1997)

Der Autor: Dieter P.J. Wynands studierte Geschichte, Pädagogik und Theologie in Aachen und Bonn. Nach Erster und Zweiter Lehramtsprüfung und Schuldienst Aufbaustudium. 1977 Promotion. 1978 bis 1986 Wissenschaftlicher Assistent am Geschichtsseminar der PH Rheinland, Abteilung Aachen bzw. an der RWTH Aachen. 1987 Habilitation an der RWTH Aachen. Dozent an der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen und Privatdozent für Rheinische Landesgeschichte am Historischen Institut der RWTH Aachen.

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