Elfenreigen: deutsche und nordische Märchen aus dem Reiche der Riesen und Zwerge, der Elfen, Nixen und Kobolde

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O. Spamer, 1882
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Page viii - Ziele führt er nicht merklich näher. Dieses Ziel ist das Herz der Nation. Wenn da einst unsere alte Dichtung ihre Stätte wiederfindet, dann ist...
Page 357 - Komm, Herr Jesu, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast!
Page 196 - Seitdem lebte der vertriebene Gott als Nix oder Wassermann in den Fluten der Saale, voll Haß gegen die neue Religion, die ihn aus seinen tausendjährigen Rechten verdrängt hatte. Auf seiner einstigen Opferstätte erhob sich nun ein Kloster, und die Glocke, deren tiefer Klang bis hinunter zur Wohnung des Nixen drang und ihn jedesmal zornig auffahren ließ, rief die Bewohner rund umher zu dem neuen Gott und feinen Altären.
Page 208 - Jesus lebt, mit ihm auch ich; Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich Von den Toten auferwecken. Er verklärt mich in sein Licht: Dies ist meine Zuversicht. Jesus lebt. Ihm ist das Reich über alle Welt gegeben. Mit ihm werd' ich auch zugleich Ewig herrschen, ewig leben.
Page 196 - Weife die gewohnten Opfer. Endlich siegte die Macht des Evangeliums, und das Opfer, das man jährlich am Johannistage dem Nix in einem unschuldigen Kinde dargebracht hatte, unterblieb. — Wild brauste der erzürnte Nix auf. Den ganzen Tag fchaute er, verborgen von den Weiden des Ufers, hinein in das Land, ob man ihn wirklich vergessen.
Page 196 - Tag fchaute er, verborgen von den Weiden des Ufers, hinein in das Land, ob man ihn wirklich vergessen. Kein Opferzug nahte; er fühlte, daß der letzte Rest seines...
Page 195 - Tempel, in welchem man seit Jahrhunderten die Götter der Vorfahren verehrt und ihnen geopfert hatte.
Page 196 - Sittenlosigkeit, und der Nix, der wohl wußte, daß der Gott, den er haßte, doch ein gerechter Herrscher sei, der das...

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