Emotionale Intelligenz und Musiklernen im Instrumentalunterricht und im Musikunterricht der allgemeinbildenden Schule

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GRIN Verlag, Jul 16, 2007 - Music - 119 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Hochschule für Musik Detmold, 61 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff „Emotionale Intelligenz“ wurde erst durch den 1995 erschienenen gleichnamigen Bestseller von Daniel Goleman einer breiten Öffentlichkeit bekannt, entwickelte sich aber rasant zu einem eigenständigen Themenbereich innerhalb der angewandten Persönlichkeitspsychologie und löste eine in der breiten Öffentlichkeit geführte Diskussion über die grundlegende Bedeutung von Gefühlen im Leben und die sich daraus ergebende Modifikation des Intelligenzbegriffs aus. Im Rahmen dieser Arbeit soll deshalb der Versuch unternommen werden, Erkenntnisse und Methoden aus dem Bereich der „Emotionalen Intelligenz“ auf das Fachgebiet Musik zu übertragen und anzuwenden. Die beiden Teile der Arbeit beleuchten dabei den Begriff „Emotionale Intelligenz“ aus unterschiedlichen Blickrichtungen und fokussieren jeweils andere Teilbereiche. Der erste Teil ist anwendungs- und praxisbezogen konzipiert und stellt das eigene Musizieren sowie den Instrumentalunterricht in den Mittelpunkt. Der zweite Teil hingegen richtet die inhaltliche Aufmerksamkeit auf den Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen, untersucht im Besonderen die theoretischen Grundlagen und versucht die thematisch relevanten Sinnzusammenhänge anhand exemplarischer Einblicke in entsprechende Forschungsergebnisse zu verdeutlichen. Die Art und Weise wie sich Gefühle steuernd auswirken, wie sie die Motivation beeinflussen, welche Auswirkungen sie auf den Lernprozess haben, wie sich durch sie individuelle Wertprofile und somit auch der Musikgeschmack herausbilden und ganz grundsätzlich, welche Bedeutung Gefühle im Leben haben, bleibt in der Regel unbewusst und wird als nebensächlich betrachtet. Dieser permanent ablaufende, von vielen Faktoren beeinflusste komplexe Wechselwirkungsprozess ist keine neuzeitliche Erfindung, sondern prägt seit je her das menschliche Leben. Der zweite Teil dieser Arbeit versucht deshalb den Bezug zu den Wurzeln der Vergangenheit herzustellen, diese mit den aktuellsten Forschungsergebnissen zu verknüpfen und schließlich auf den Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen überblickartig und exemplarisch anzuwenden.
 

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Contents

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