Entwicklungstendenzen der österreichischen Rechtssprache seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert: eine syntaktische, stilistische und lexikalische Untersuchung von Studiengesetzen und -verordnung

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P. Lang, 1994 - Law - 252 pages
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Bekanntlich pflegt die österreichische Rechtssprache einen «schwierigen», «umständlichen» und «unpersönlichen» Stil. Man spricht abschätzig vom «Amtsdeutsch» oder «Kanzleistil». Die vorliegende Analyse gibt sich mit solchen ungenauen Werturteilen nicht zufrieden. Vielmehr ergründet sie, welche exakten Kriterien zu den Stilcharakteristika der österreichischen Rechtssprache führen. Mittels quantitativer Diachronanalyse wird die Entwicklung der Syntax, Stilistik und Lexik österreichischer Studiengesetze und -verordnungen seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert untersucht. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Entwicklung der geschriebenen Rechtssprache in Österreich als einheitlicher Fachsprache ziehen. Vergleiche mit der bundesdeutschen Rechts- und Verwaltungssprache, grundsätzliche Überlegungen zur Rechtssprache als linguistisches Untersuchungsobjekt und ein historischer Abriß des österreichischen Studienwesens stellen die vorliegende Monographie in einen größeren Kontext.

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Contents

Einleitung
17
B Vorüberlegungen zur Rechtssprache
34
Teil 1
42
Copyright

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About the author (1994)

Der Autor: Paul Roessler wurde 1968 in Eisenkappel/Karnten geboren. Er studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien.

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