Erdachte Welten: Die mediale Evolution globaler Kulturen

Front Cover
Springer Vienna, Aug 25, 2005 - Social Science - 386 pages
MedienMenschen. Wir „NIRGENDS FINDET SICH BEWEISMATERIAL FÜR DIE BEHAUPTUNG, ENTFALTETE KULTUREN STÜNDEN IM DIENST DES BIOLOGISCHEN DASEINSKAMPFES, AUCH NICHT FÜR DIE WEITERE BEHAUPTUNG, ES MÜSSE NOTWENDIGERWEISE KULTUR ENTSTEHEN, SOBALD DAS BIOLOGISCHE ÜBERLEBEN GESICHERT SEI. ZU GLAUBEN, DIE MENSCHLICHE KULTUR SEI EIN DER BIOLOGISCHEN EVOLUTION IM- PLIZIERTES ZIEL, ENTBEHRT JEDER GRUNDLAGE. DOCH KULTUREN SIND TATSÄCHLICH ENTSTANDEN, UND SIE BILDETEN SICH INFOL- GE DER ENTWICKLUNG EINES GEHIRN-MONITORS UND DEN BIO- LOGISCHEN ZWECKEN DIENENDEN, AUSSERGEWÖHNLICH HOHEN SINNESLEISTUNGEN DES MENSCHEN. “ ERWIN LASZLO 1996 „WIR HABEN HÖCHSTENS SECHS MILLIONEN JAHRE, ABER VIEL WAHRSCHEINLICHER NUR EINE VIERTEL MILLION JAHRE, UM DIE SPEZIFISCH MENSCHLICHE KOGNITION HERVORZUBRINGEN, UND DIESE ZEIT REICHT NACH KEINEM PLAUSIBLEN EVOLUTIONÄREN SZENARIO AUS, UM DURCH GENETISCHE VARIATION UND NATÜRLI- CHE SELEKTION VIELE VERSCHIEDENE, VON EINANDER UNABHÄN- GIGE, SPEZIFISCH MENSCHLICHE KOGNITIVE MODULE ZU ERZEU- GEN. “ MICHAEL TOMASELLO 2002 Mediale Selbstbefähigung des Menschen: ein Münchhausen-Paradox? Als ich im Wintersemester 2000 im Institut für Kulturanthropologie und - ropäische Ethnologie zu arbeiten begann, versprach ich, mich in den nächsten Jahren dem Thema Evolution des Medialen zu widmen. Mit diesem zweiten 1 Buch , das sich mit der medialen Evolution des Kulturellen beschäftigt, löse ich das Versprechen ein. Ich möchte Sie zu einer wissenschaftlichen Reise durch eine abstrakte Welt einladen, deren Gestalten, Formen, Anforderungen uns schon lange umgeben: Medien. Es geht mir dabei nicht vorrangig um diese Artefakte, die in jeder Phase ihrer Nutzung hoch komplex waren und sind.

From inside the book

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Vorwort
Danksagung
27
Kapitel 1
29
Copyright

9 other sections not shown

Common terms and phrases

About the author (2005)

MANFRED FASSLER. Seit 2000 o.Univ.Prof. an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt / Main, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie. Zahlreiche Publikationen, u.a. Cyber-Moderne, 1999; Faßler/Hentschläger/Wiener, Webfictions, 2003; alle Springer-Verlag Wien New York. • Seit Sept. 2000 o.Univ.Prof. an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt / Main am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie. Lehr und Forschung: Medienkulturen / Medienevolution / Wissensnetzwerke. • Er lehrte an der FU-Berlin, Uni-Kassel und Uni-Essen Kommunikationstheorie, war 1995-2002 Vorstand der Lehrkanzel für Kommunikationstheorie an der Universität für angewandte Kunst Wien, gründete 2001 das Center for Media, KnowledgeCulture, Imagination, and Development / CCID an der JW Goethe-Uni, lehrte 2003 / 2004 an der Universität Basel Mediensoziologie / Medienwissenschaft. • Zahlreiche Vorträge, Artikel, Aufsätze und Bücher dokumentieren seinen wissenschaftlichen Werdegang und seine wissenschaftliche Position.