Erfassbarkeit und Vergleichbarkeit von Makro-Einheiten - Probleme quantitativer und qualitativer Methoden

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GRIN Verlag, Aug 22, 2006 - Social Science - 21 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Makrosoziologische Modellierung, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Makro-Einheiten bezeichnet man große, komplexe auf der Makro-Ebene angesiedelte Struktureinheiten, die untereinander eindeutig abgegrenzt werden können. Dies sind meist Länder (Nationalstaaten) können aber auch supra-nationale Gebilde wie EU oder NATO, Regionen oder Kontinente sein. Mit makrokomparativer Forschung meint man den Vergleich von Makro-Einheiten. Zwei Ansätze dominieren die Diskussion in der makrokomparativen Forschung seit den 1970er Jahren: Klassische makro-quantitative Vergleiche einerseits und makro-qualitative Vergleichsformen andererseits. Diese Diskussion ist nicht zu verwechseln mit der Debatte um quantitative und qualitative Sozialforschung im Bereich der Datenerhebung auf der Mikro-Ebene. Bei makro-quantitativer Forschung will man in der Regel bestehende Hypothesen am Datenmaterial testen. Bei makro-qualitativer Forschung werden die Kategorien dagegen häufig erst aus den Daten entwickelt (induktive Vorgehensweise). Betrachtet der quantitative Vergleich viele Fälle mit statistischen Methoden, so werden in der qualitativen Forschung weniger sorgfältig ausgesuchte Fälle analysiert. In der folgenden Arbeit sollen die beiden Schulen der ‚qualitativen’ und der ‚quantitativen’ makro-soziologischen Forschung mit ihren zentralen Argumenten vorgestellt werden, wobei das quantitative Verfahren ausführlicher besprochen wird. So wird zuerst in die makro-quantitative Vergleichsmethode eingeführt, der zweite Abschnitt beschäftigt sich dann kritisch mit den Schwierigkeiten dieses Ansatzes und in einem dritten Abschnitt werden schließlich qualitative Verfahren als mögliche Alternative vorgestellt. Schließlich sollen zum Ende der Arbeit beide Ansätze anhand eines empirischen Beispiels, nämlich der Wohlfahrtsstaat-Studie von Albers aus dem Jahr 1987, verglichen werden. Dazu wird Jens Albers quantitative Studie einer makro-qualitativen Untersuchung des Datenmaterials durch Berg-Schlosser und Quenter gegenübergestellt.
 

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2.1 Probleme abhängige Variable Aggregat Aggregatdaten aggregierten Albers vergleichende Studie Alderson allerdings Ansatzes Ausprägungen Ausreißer Auswahl autoritär beispielsweise Berg-Schlosser/Quenter Beschreibung Besonderheiten beziehungsweise Bollen u.a. cases cross-national-analysis daher Daten Datenauswertung und Analyse Datenerhebung Datensätzen deskriptive Dichotomisierung einzelnen statistischen Einheiten Entwicklung Ergebnisse Erklärung Faktoren Forschungsfrage gefundene Zusammenhang Gemeinsamkeiten Gewerkschaften gibt Gleichung häufig Herkenrath hingegen Individualdatenniveau Informationen interessierenden Variablen intervenierenden jeweils kleine Stichprobe kleinen Fallzahlen könnte konstitutionelle Monarchien kulturelle Ländervergleich mittels macrocomparative research Makro-Komparatistik Makro-Vergleichen makrokomparativen Forschung meisten Studien Methoden im Ländervergleich mittels der makro-quantitativen national Nationalstaaten Oberpunkt ökologische Fehlschluss ökonomisch Operationalisierungen Patzelt politische Problem Problematisch Probleme der Datenauswertung Qualitative Studien qualitativen Methoden quantitativen Verfahren Ragin Regressionsanalysen samples schließende Statistik Schmidt sinnvoll sowie soziale Sicherungssysteme Sozialforschung Sozialstaaten sozio-ökonomisch Staaten stark statistische Verfahren statistischen Analyse Stichproben strukturelle Studie von Alber Tatsache Überprüfung unabhängige untersucht Urbanisierung Validität Varianzen Verallgemeinerbarkeit Verfügbarkeit Vergleichbarkeit von Makro-Einheiten Vergleichsfälle Vergleichskategorien Vergleichsmethode verschiedenen viele Fälle Wahlrecht weniger Fälle Wohlfahrtsstaat

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