Erfolgreiche Supply-Chain-Kooperation zwischen Einzelhandel und Konsumgüterherstellern: Eine empirische Untersuchung der Händlerperspektive

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Springer-Verlag, Nov 6, 2007 - Business & Economics - 236 pages
Geleitwort "Wie intensiv und in welchen Bereichen der Supply Chain sollte ich mit meinen Herstellern kooperieren?" Diese und ähnliche Fragen stellen sich fast alle Handelsunternehmen und beschäftigen dabei auch das Top Management. Internationale Initiativen wie ECR (Efficient Consumer Response) und GCI (Global Commerce Initiative) spiegeln die Bedeutung wider, die Unternehmen der Supply-Chain-Kooperation beimessen. Der Grundtenor bei den Händlern ist, dass durch eine Zusammenarbeit mit den Herstellern Effizienzsteigerungen möglich sind, die im Alleingang nicht erreichbar wären. Sieht man jedoch genauer hin, wird deutlich, wie groß die Bandbreite bei der Beurteilung der Kooperation ist. Einige Händler sind nach wie vor skeptisch und nutzen die Potenziale von Kooperationen kaum oder gar nicht, während immer mehr Händler das andere Extrem repräsentieren: Sie betrachten die Kooperation als Allheilmittel und laufen damit Gefahr, bei Kooperationsprojekten unfokussiert vorzugehen; sie investieren viel und erreichen wenig. Durch die vorliegenden Arbeit ist es gelungen die anhaltende und meist wenig faktenbasierte Diskussion zur Hersteller-Händler Kooperation um einen dringend benötigten theoretisch und empirisch fundierten Beitrag zu ergänzen Das dargestellte Wirkungsmodell wurde auf Basis der organisationstheorethischen Überlegungen zur interorganisationalen Kooperation abgeleitet. Die Überprüfung erfolgte auf Basis einer umfangreichen Stichprobe von Handelsunternehmen und mittels des Partial Least Squares (PLS)-Ansatzes. Die Methodik von PLS ist im deutschsprachigen Raum noch wenig bekannt und wird in der vorliegenden Arbeit umfassend dargestellt. Die Arbeit enthält viele hoch interessante Resultate und gibt konkrete Hanndlungsempfehlungen zur Ausgestaltung von Supply-Chain-Kooperationen. Es wird empirisch nachgewiesen, dass nicht jede Form der Supply-Chain-Kooperation erfolgssteigernd ist.
 

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Contents

Abbildungsverzeichnis
7
SupplyChainKooperation des Einzelhandels als Analyseobjekt
11
Tabellenverzeichnis
14
Zentrale Prozesse im SupplyChainManagement des Einzelhandels
19
Kooperationsformen und Messung der SupplyChainKooperation
27
Kundenreaktion bei Regallücken
34
Theoretische Betrachtung der SupplyChainKooperation
39
Wirkungsmodell zur SupplyChainKooperation zwischen Handel
41
Ableitung der Hypothesen zu den strukturellen Einflussfaktoren
111
Design der empirischen Studie
115
Skalenniveaus und ihre Eigenschaften
119
Operationalisierung von Erfolg und Kooperationsintensität
124
Grundgesamtheit und Rücklaufquote der empirischen Untersuchung
129
Methodischer Ansatz und empirische Ergebnisse
133
Notation des Strukturgleichungsmodells
136
Indikatorreliabilität und signifikanz der reflektiven Messmodelle
169

Einfluss der Spezifität auf die Organisationsform
55
Erklärungsansätze der Kooperation in der Neuen Institutionenökonomie
65
Operationalisierung des Konstrukts formelle Governance
72
Ableitung der Hypothesen auf Basis der Neuen Institutionen Ökonomie
78
Abgrenzung ressourcenorientierter Forschungsansätze
84
Quellen der relationalen Renten nach DYERSINGH
92
Operationalisierung des Konstrukts soziales Netzwerk
99
Ableitung der Hypothesen auf Basis des Relational View
105
Bestimmtheitsmaße der abhängigen Konstrukte
175
Signifikanz des 5 mediierenden Effekts
181
Schlussfolgerungen
187
Signifikante Gesamteffekte des Wirkungsmodells
188
Anhang
203
Literaturverzeichnis
211
Copyright

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Common terms and phrases

Abbildung abhängigen Variablen Abschnitt Agenten Akteure anhand aufgrund Austausch Basis Begrenzte Rationalität Beispiel beispielsweise Bestimmtheitsmaß CPFR dargestellt detaillierte Dyer/Singh effiziente Einflussfaktoren Einzelhandel einzelnen Erfolg exogene Variable Filiale folgenden formativer Messmodelle Formelle Governance gemeinsame Prozesse Gesamteffekt Gulati Gütemaße Handel und Herstellern Händler höher Hypothesen Indikatoren Informationen Informationsasymmetrien Intensität der Kooperation intensiver die Kooperation Interviews Investitionen in kooperationsspezifische Kennzahlen komplementären Kompetenzen Konsumgüterhersteller Kooperation durch gemeinsame Kooperation durch Informationsaustausch Kooperationskompetenz Kooperationsspezifische Faktoren Kosten Kovarianzstrukturanalyse latenten Variablen Leistung Lieferanten Madhok Management Markt mediierender Effekt Messung Modell Möglichkeit Neuen Institutionenökonomie Operationalisierung opportunistischen Verhaltens Organisationsform Partner Pfadkoeffizienten Picot/Reichwald/Wigand 2003 PLS-Ansatz Produkte Property-Rights-Theorie Prozent reflektiven Regalverfügbarkeit Relational View Resource-based View Ressourcen und Kompetenzen Sainsbury's signifikant Situativen Ansatz somit Sortimentskomplexität sowie Soziales Netzwerk Spezifität Stichprobe Strukturgleichungsmodelle Strukturmodell Supply Chain Supply-Chain-Erfolg Supply-Chain-Leistung Supply-Chain-Management Tabelle Transaktion Transaktionskosten Transaktionskostentheorie Transaktionspartner Transparenz Überprüfung Umsatz Unternehmen Varianz Verfügungsrechte Verhandlungsmacht verwendet vorliegenden Arbeit Williamson Wirkung Wirkungsmodell Wirkungszusammenhänge Woratschek/Roth 2003 zentrale Zusammenarbeit

About the author (2007)

Dr. Karl-Hendrik Magnus studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und an der University of North Carolina. Er promovierte - neben seiner Tätigkeit als Berater bei McKinsey & Company, Inc., wo er Mitglied des europäischen Handelssektors ist, - am Institut für Supply Chain Management der Universität Münster.

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