Ergebnisse der Anatomie und Entwicklungsgeschichte: Reviews of anatomy, embryology and cell biology. Revues d'anatomie et de morphologie experimentale, Volume 9

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Springer, 1900 - Anatomy
Includes also the "2. ergänzte und erweiterte Aufl." of v. 34, published 1952.
 

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Page 110 - Haare und folglich auch das Infundibulum fehlen; indessen können einige Spuren, einige Erinnerungen an Haare erhalten bleiben, Audry stellt die Hypothese auf: Es kann sich hier um verirrte eingestülpte Keime handeln, die aus dem fötalen Leben stammen. Es sind das Rudimente von Haaren in der Wangenschleimhaut. Die Abwesenheit dieser Veränderung beim Kinde, ihre ganze
Page 110 - bestätigt durch eine gleichzeitige und völlig unabhängige Untersuchung den von Audry als häufige Anomalie beschriebenen Befund von Talgdrüsen in der Mundschleimhaut vollinhaltlich. In seinen Fällen entsprach der Verlauf der Körner in der Schleimhaut den gegenüberstehenden Zahnreihen, erstreckte sich bis zum Mundwinkel und auch sonst waren im Munde solche Körner sichtbar. Die mikroskopische Untersuchung ergab,
Page 182 - bekannte Lage des Zungenbeines auf dem Schildknorpel. Das Zungenbein liegt in den ersten Lebensjahren auf dem oberen Rande des Schildknorpels und bedeckt den höchsten Punkt desselben vollständig von vorne her. Mit zunehmendem Alter wird der Abstand des Zungenbeines vom Schildknorpel ein grösserer, so dass erst Um das sechste Lebensjahr das Ligamentum thyreohyoideum medium und laterale deutlich
Page 69 - der Grosse der Drehungsmomente noch gar keinen Einblick in die Wirkungsweise eines Muskels gewonnen hat. Dieselbe wird vor allen Dingen durch die drehenden Einwirkungen bestimmt, welche ein jeder der beiden Hauptabschnitte des Armes auf den anderen ausübt, sobald das System durch irgend welche Kräfte in Bewegung gesetzt wird. — So gilt wohl
Page 328 - Clark, JG, Ursprung, Wachstum und Ende des Corpus luteum nach Beobachtungen am Ovarium des Schweines und des Menschen. Arch. f. Anat. u. Phys. Anat. Abt. 1898.
Page 152 - so ist, so haben wir hier den interessanten Fall, wo bei höheren Tieren in einem der am meisten differenzierten Organe einer der primitivsten Wege zur Erreichung eines physiologischen Zieles bewahrt geblieben ist. Ein ähnliches Beispiel des Überlebens primitiver Vorrichtungen zur Erreichung gewisser physiologischer Ziele besitzen wir in der Phagocytose."
Page 375 - ,,XXIII. Totale Kastration zur Zeit der Reife des Geweihes hat zunächst vorzeitigen, bestimmt innerhalb weniger Wochen eintretenden Abwurf des Geweihes zur Folge. Danach entsteht ein neues Geweih, das gewöhnlich aus kleinen porösen Stangen besteht, sprossenlos ist, zuweilen Missbildungen oder (bei Capreolus) Neigung zur Perückenbildung zeigt, beständig mit Bast bedeckt bleibt, nicht gefegt und nicht abgeworfen wird"
Page 183 - Die Appendix des Ventrikels bedeutet beim Kinde die Fortsetzung des ganzen lateralen Sinusanteiles nach aufwärts und nicht, nur seiner vordersten Partie wie beim Erwachsenen. Diese Verschiedenheit des infantilen Kehlkopfes verschwindet im zehnten Lebensjahre. Als engste Stelle im Laryngotrachealrohre muss die Ebene des Ringknorpelringes bezeichnet werden, welche als starres Gebilde, im Vergleiche zur Glottis, nicht nachgiebig ist.
Page 350 - „Das Ei wird durch Überreife zur Erzeugung einer Doppelbildung befähigt, indem durch die dem überreifen Ei innewohnende Tendenz zur Fragmentierung gleiche oder annähernd gleiche Hälften entstehen und diese doppelt befruchtet werden. In diesem Falle wird das Ei also erst kurz vor der Befruchtung abnorm
Page 350 - entstehen. In diesem Falle war das Ei also bereits im Eierstock abnorm geteilt. 2. „Das Ei wird durch Überreife zur Erzeugung einer Doppelbildung befähigt, indem durch die dem überreifen Ei innewohnende Tendenz zur Fragmentierung gleiche oder annähernd gleiche Hälften entstehen und diese doppelt befruchtet werden. In diesem

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